Brillant oder Pöbler? Die Aussetzer des Arturo Vidal

Vidal muss in seiner Heimat vor Gericht

Brillant oder Pöbler? Die Aussetzer des Arturo Vidal

Der Autounfall, den er im letzten Jahr in seiner Heimat während der Copa America gebaut hat, ist nicht der einzige Skandal von Arturo Vidal (FC Bayern München). Wie es aussieht, hatte der Bayern-Profi die Gerichtsauflagen nach seinem letzten Skandal nicht eingehalten und muss sich jetzt dafür verantwortlich machen. Im Februar muss der Chilene also erneut vor Gericht. Vidal wurde damals unter der Bedingung freigelassen, dass er einer Schule in seinem Heimatland 100 Paar Fußballschuhe spendet. Das hat er jedoch bisher nicht gemacht.

Brillant oder Pöbler? Die Aussetzer des Arturo Vidal

Die Zeitung „La Tercera“ zittiert dafür Vidals Anwalt, Jose Pablo Forteza: "Wir wollten der Schule lieber Geld schenken, damit dringende Bedürfnisse der Kinder erfüllt werden können und die Direktorin war einverstanden." Dem Gericht reichte das jedoch nicht, deswegen bekam Vidal jetzt diese Vorladung. 

Brillant oder Pöbler? Die Aussetzer des Arturo Vidal

Im Dezember 2011 wurde Vidal für zehn Länderspiele gesperrt. Der Grund damals: In der Nacht vor einem Länderspiel in Uruguay kehrte er mit vier Teamkollegen betrunken ins Mannschaftshotel zurück. Chile unterlag mit 0:4. Im Oktober vergangenen Jahres musste der 28-Jährige wegen einer handgreiflichen Auseinandersetzung eine Geldstrafe von 100.000 Euro an Juventus zahlen. Nach dem Vorfall kam er erst um 5:00 Uhr morgens angetrunken ins Hotel zurück. Wenn er nüchtern ist, ist Vidal eigentlich ein liebender Familienvater und Ehemann.