10 Interviews, die man so schnell nicht wieder vergisst

Müller, Kahn und Co. im Fragenhagel

Donis Avdijaj

Mittlerweile kickt der Schalker Jung wieder bei S04, doch ein Jahr lang war er an Graz ausgeliehen. Diese Gelegenheit nutzten die Österreicher, um dem Stürmer die ein oder andere Frage zu stellen - inklusive dem Gedanken, was er denn mit 15 Millionen Euro anfangen würde. Na dann, gutes Schwimmen! 

José Mourinho 

Ja, der Portugiese hält ganz schön viel von sich selbst - in Anbetracht seiner bereits erzielten Erfolge ist das aber auch kaum verwunderlich, immerhin war er schon bei den größten Vereinen der Welt. Auch in Interviews lässt er gern den Macker raushängen und beantwortet unter anderem die Frage, was der Unterschied zwischen anderen Trainer und ihm sei... 

Lothar Matthäus 

Der König aller Sprachen darf auch hier nicht fehlen. So ist er nicht nur für seine kleinen Ausraster bekannt, sondern auch dafür, dass er dem Englischen nicht so ganz mächtig ist. Er gibt wirklich sein Bestes, doch sonderlich gut wird er dadurch auch nicht in der fremden Mundart.  

Oliver Kahn

Der Deutsche Titan hat die Interview-Kultur dieses Landes mitgeprägt - mit Sprüchen wie "Des war'n Witz, ne?" und "Eier, wir brauchen Eier" gibt es von ihm echte Evergreens, die noch heute als echte Kalauer gelten. Auf wie neben dem Platz eben ein emotionaler Typ, der einzig wahre Titan. Auch beim nächsten Clip spielt er eine Rolle... 

Jürgen Klopp

Im Disput mit dem ehemaligen Bayern-Torwart steht die Wut dem guten "Kloppo" förmlich ins Gesicht geschrieben: Über eine strittige Szene wird hier hitzig diskutiert. Dass Welke daraufhin noch Öl ins Feuer gießt, trägt zur durchaus merkwürdigen Stimmung noch mehr bei. Alles in allem ist Kloppo für sein Temperament auch bekannt... 

Rudi Völler

Nicht nur für diesen verbalen Ausfall mit einem Sky-Mitarbeiter ist unser ehemaliger Nationaltrainer bekannt. Er war schon immer ein ganz schön emotionaler Typ, der sich hier über mangelnde Schiedsrichter-Fähigkeiten beschwert. Der Moderator würde aber eher über den Ex-Leverkusener Trainer Roger Schmidt sprechen, der sich weigerte auf die Tribüne zu gehen...

Klaus Augenthaler

Das erste und einzige Interview mit sich selbst hat der damalige Wolfsburg-Coach geführt. 4 Fragen, 4 Antworten - alle von Augenthaler selbst, der binnen 42 Sekunden die Pressekonferenz wieder verließ. Dies geschah im Abstiegsdruck der Wölfe, und der Trainer hatte wohl keine Lust auf unangenehme Fragen der Journalisten. 

Thomas Müller

Mit dem goldenen Schuh hat es 2014 nicht geklappt für Thomas Müller - doch dafür mit dem Titelgewinn. Dementsprechend desinteressiert war er an jenem Trostpreis - und das machte er einer ausländischen Reporterin auch ganz deutlich in gutem, alten Bayrisch bewusst. "Des interessiert mi ois ned, der Sch**ßdreck!" So siehts aus. 

Per Mertesacker

Der Deutsche war nach dem Algerien-Spiel nicht mehr sonderlich gut gelaunt. 120 Minuten lang waren sie gegen die Afrikaner auf dem Feld und konnten sich am Ende durchsetzen. Die kritischen Fragen des Journalisten wollte er dennoch nicht hören - so wies er ihn ordentlich in die Schranken und packte ein legendäres Interview in die Eistonne. 

Thorsten Fink

Auch dieser Coach konnte nicht mehr sonderlich beherrschen, nachdem er im Spiel offenbar benachteiligt wurde. Zuletzt machte das Interview überall die Runde, sogar bei Facebook ging es international viral. Kein Wunder, er weist die beiden Experten vom ORF ordentlich in die Schranken. Der geht jetzt zurück in den Skisport wohl...