Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Diese Spieler könnten heute beim BVB auflaufen

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Im Tor: Mitchell Langerak

Bürki mit Aussetzern, Weidenfeller zu alt - der BVB sehnt sich unlängst nach einer Torwart-Alternative. Lange Jahre war der Australier Langerak Ersatz bei den Dortmundern, doch nach einiger Zeit bei Stuttgart wechselte er am Anfang der Saison nach Spanien. Er hütet nun bei UD Levante das Tor. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Verteidigung: Mats Hummels 

Die Defensiv-Kraft wechselte für teures Geld aus dem Pott an die Säbener Straße. Viele Fans nehmen ihm den Wechsel bis heute übel, immerhin bekannte er sich nach dem Götze-Deal ganz offen zu seinem Klub Dortmund. Nun ist er selber Teil der Rekordmeister-Truppe vom FC Bayern München. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Verteidigung: Sven Bender

Nach seiner Jugend bei 1860 München, gemeinsam mit Bruder Lars, landete er in der Abwehr von Borussia Dortmund. Im System Tuchel spielte er lange keine unbedeutende Rolle, doch Bosz scheint keine Verwendung für den Deutschen zu haben. Für 12.5 Millionen Euro ging er zu Leverkusen, wo er wieder mit seinem Bruder vereint ist. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Verteidigung: Matthias Ginter

Beim SC Freiburg ausgebildet, wechselte Ginter früh zu Borussia Dortmund. 10 Millionen Euro legte man für den Abwehrspieler damals auf den Tisch, doch diese Zeiten sind vorbei: Der Deutsche wurde wohl nicht mehr gebraucht und für 17 Millionen Euro an Borussia Mönchengladbach weiterverkauft. Die Defensive könnte er heute dort auch verstärken ...

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Zentrales Mittelfeld: Ilkay Gündogan

Er gilt als eines der größten Talente im zentralen Mittelfeld, die Deutschland zu bieten hat - auch wenn Pep Guardiola nach seiner langen Verletzung noch auf den 27-Jährigen verzichtet. Sein Abgang 2016 für knapp 30 Millionen Euro tat den Dortmundern dennoch weh - im Pott war er Leistungsträger. 

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Zentrales Mittelfeld: Kevin Kampl 

Sein Talent konnte der Deutsch-Slowene nie wirklich ganz ausleben. So zog es ihn von Verein zu Verein - Leverkusen, Dortmund und Fürth sind nur drei Stationen vom 27-Jährigen. Mittlerweile ist er etablierter Leistungsträger bei RB Leipzig, 20 Millionen Euro bezahlte der Ost-Verein für ihn. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Rechtes Mittelfeld: Henrikh Mkhitaryan

42 Millionen Euro überwies Manchester United, um den Armenier 2016 nach England zu holen. Mit Recht: Dank seiner Mithilfe sind die "Red Devils" im vergangenen Jahr Europa-League-Sieger geworden. Auch die Dortmunder könnten seine Kräfte aktuell gar nicht schlecht gebrauchen, auch wenn man mit Yarmolenko und Pulisic gute Alternativen für die Außen hat. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Offensives Mittelfeld: Tomás Rosicky

Ihr seht richtig, der Tscheche ist immer noch aktiv! Nach 5 Jahren bei der Borussia zog es ihn zu den Gunners, wo er weitere 10 Jahre verbrachte. 2016 ging er dann zu Sparta Prag, wo er mit heute 37 Jahren weiterhin aktiv am Fußballgeschehen teilnimmt. Respekt in dem Alter! 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Linkes Mittelfeld: Ousmane Dembélé 

Der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte - er wurde um einen 20-jährigen geschlossen. 105 Millionen Euro überwies der FC Barcelona, um sich Dembélé als Neymar-Nachfolger zu sichern. Noch hat sich die Summe nicht ausgezahlt, der Franzose ist langzeitverletzt. Doch seine Leistungen wird er sicherlich noch unter Beweis stellen können ...

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Stürmer: Ciro Immobile

Bei Borussia Dortmund hat sich der Italiener ganz offensichtlich nicht wohl gefühlt - schnell wurde er als absoluter Flop-Einkauf abgestempelt. Ihn zog es nach Sevilla und zum FC Turin, nachdem der BVB 2015 keine Verwendung mehr für ihn hatte. Heute spielt er für Lazio Rom - und ist einer der Top-Scorer der Serie A. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Stürmer: Robert Lewandowski

Einer der erfolgreichsten Stürmer des BVB ging ablösefrei zum FC Bayern - und wurde von Aubameyang ersetzt. Heute wird der polnische Rekordtorschütze von allen großen Vereinen gejagt und ist der wertvollste Spieler der Bundesliga - stolze 80 Millionen Euro sind für ihn datiert. Seine Dienste für den Rekordmeister dieses Jahr - ein weiteres Mal unbezahlbar. 

Die vergessenen BVB-Identifikationsfiguren

Natürlich gibt es auch Ex-Dortmunder, die von ihrer spielerischen Leistung zwar vermisst werden, aber die Fans ihnen vor allem aufgrund ihrer Identifikation mit dem Verein nachtrauern. Denn sie galten als Lieblinge der Dortmunder Fans. 

Welche Spieler ihr Herz dem BVB geschenkt haben, siehst du auf der nächsten Seite

Kevin Großkreutz

Er ist sogar in Dortmund geboren und spielte von 2009 bis 2015 bei Borussia Dortmund. Er wurde mit dem Verein zweimal Deutscher Meister und wechselte im Sommer 2015 zu Galatasary Istanbul, die er jedoch im Januar 2016 wieder verließ ohne ein einziges Spiel gemacht zu haben. Sein Wechsel hing vor allem damit zusammen, dass er unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel nicht mehr eingesetzt wurde. Momentan spielt er in der 3. Liga beim KFC Uerdingen. Trotzdem schlägt sein Herz immer noch für den BVB. 

Neven Subotić

Er wurde zwar in Jugoslawien geboren, dennoch spielte er ganze zehn Jahre bei Borussia Dortmund. Erst 2018 wechselte er zum AS Saint-Étienne. 2008 folgte Subotić seinem Trainer Jürgen Klopp von Mainz zum BVB und stellte zusammen mit Hummels in der Saison 2010/11 das beste Abwehrduo der Liga. Auch wenn er nicht mehr bei Borussia Dortmund spielt, ist er mit dem Verein noch sehr verbunden. 

Sebastian Kehl

Sebastian Kehl stand ganze 13 Jahre bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Von Jürgen Klopp wurde er in der Saison 2008/2009 dann zum Kapitän ernannt. Der heute 38-Jährige hatte im Mai 2015 seine Spielerkarriere beendet und ist nun seit 2018 Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB. 

Dedê

Der Brasilianer Dedê spielte von 1998 bis 2011 bei Borussia Dortmund und absolvierte mehr als 300 Bundesligaspiele. Dass seine Fans ihn immer noch lieben, zeigten sie durch sein Abschiedsspiel 2015 im Westfalenstadion. Vor 81.359 Fans wurde er ein letztes Mal gefeiert. 

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Roman Weidenfeller

16 Jahre lang war Weidenfeller dem BVB treu, bevor er seine Karriere im Jahr 2018 beim Verein beendete. Bei seinem emotionalen Abschiedsspiel am 7. September 2018 versammelten sich über 70.000 Zuschauer im Westfalenstadion, die ihm mit minutenlangen Weidenfeller-Rufen und dem ein oder anderen Tränchen Danke sagten. 

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Nuri Şahin

Şahin wechselte im zarten Alter von zwölf Jahren in die Jugend des BVB. Für die Profimannschaft der Schwarz-Gelben stand er (mit kleinen Zwischenstopps in Rotterdam, Madrid und Liverpool) von 2005 bis 2018 auf dem Feld. Bei jeder Rückkehr feierten ihn die Fans als "verlorenen Sohn", noch heute gilt er als Identifikationsfigur. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Shinji Kagawa

Bevor der Japaner seine Reise nach Istanbul antrat, wo er für Beşiktaş auf dem Feld steht, verabschiedete der Fan-Liebling sich auf Instagram von seinen Anhängern: „Liebe Fans, Freunde und Mitarbeiter des BVB, mein Transfer zu Besiktas ist nun vollzogen. Ich konnte diese Saison dem BVB nicht helfen, aber bedanke mich bei Euch für die tolle Unterstützung bisher. Ich freue mich jetzt auf die neue Herausforderung. Von ganzem Herzen, vielen Dank.“ In den Kommentaren wurde er als "Ehrenmann" gefeiert – einige hoffen sogar, dass Kagawa bald nach Dortmund zurückkehrt. 

Die Top-Elf der Ex-Dortmunder

Mario Götze

2001 kam Götze zu den Junioren der Dortmunder, blieb dem Verein anschließend zwölf Jahre treu. Zeitweise absolvierte er in dieser Zeit sogar ein kaufmännisches Praktikum in der BVB-Geschäftsstelle! 2013 schockte er die Fans dann mit seinem Wechsel zum Rivalen FC Bayern München. Lange Zeit war er bei den schwarz-gelben Anhängern verschrien, bis er nach drei Jahren zum Verein zurückkehrte. Mittlerweile haben die meisten ihm seinen Transfer weitestgehend verziehen.