Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Transfer-Pannen des FCB

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Der FC Bayern München ist für seine teuren Zu- und Abgänge bekannt und zeigt in der Regel ein relatives gutes Händchen, wenn es darum geht, Transfers zu ermöglichen. 

Ab und an liegt aber sogar der Rekordmeister falsch: So auch in den folgenden Fällen, als man Topspieler ziehen ließ, die man besser behalten hätte ...

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Toni Kroos

2014 ließen die Bayern Kroos zu Real Madrid ziehen. Angeblich wollte der deutsche Rekordmeister die hohen Gehaltsforderungen des Mittelfeldspielers nicht akzeptieren. Kroos entwickelte sich bei den Königlichen zu einem der besten Sechser der Welt. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Michael Ballack

2006 wechselte Ballack ablösefrei von den Bayern zum FC Chelsea. Bitter für den deutschen Rekordmeister, schließlich war der Mittelfeldspieler in dieser Zeit einer der wenigen Fußballer in Deutschland, die man als weltklasse bezeichnen konnte. Das stellte er auch später bei den Londonern unter Beweis, mit denen er 2010 englischer Meister wurde.

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Mats Hummels 

2009 kaufte der BVB Hummels für 4,2 Millionen Euro von den Bayern. In Dortmund entwickelte sich der Innenverteidiger zu einem herausragenden Spieler. Zwei Meisterschaften mit der Borussia gewann er. 2016 holten ihn die Bayern für 35 Millionen Euro zurück an die Säbener Straße. 

Emre Can

Für fünf Millionen Euro ließen die Bayern Can 2013 zu Leverkusen ziehen. Dort blieb er lediglich eine Saison ehe er sich dem FC Liverpool anschloss. Bei den Reds spielte er unter Trainer Jürgen Klopp eine wichtige Rolle im Mittelfeld und schaffte es sogar in die Nationalmannschaft.

Mitchell Weiser

2015 wechselte Weiser ablösefrei von den Bayern zu Hertha BSC. Natürlich ist es fraglich, ob er sich heute einen Stammplatz in München erarbeiten könnte. Doch seine Leistungen bei den Berlinern, ob in der rechten Verteidigung oder im rechten Mittelfeld, waren herausragend. Er wäre sicherlich eine Alternative als Lahm-Ersatz neben Joshua Kimmich gewesen.

Martín Demichelis

Der argentinische Innenverteidiger spielte von 2003 bis 2011 beim deutschen Rekordmeister und gewann viermal die deutsche Meisterschaft, sowie viermal den DFB Pokal. Zwar hatte Demichelis zeitweise Schwierigkeiten, sich im Kader durchzusetzen, aber kam trotzdem auf 174 Einsätze und bildete abwechselnd mit Lúcio oder Daniel Van Buyten das Abwehrduo. Aufgrund seiner wenigen Einsatzzeiten wechselte Demichelis am 1. Januar 2011 zum FC Málaga und 2013 zu Manchester City.  

Lothar Matthäus

Der ehemalige Profifußballer Lothar Matthäus erlebte seinen Durchbruch bei Borussia Mönchengladbach und wechselte 1984 zu den Bayern. Als Spielgestalter führte er seine Mannschaft in seiner ersten Saison direkt zur Meisterschaft. 1988 wechselte er zu Inter Mailand und erlebte dort den Höhepunkt seiner Karriere. Er galt neben Diego Maradonaals als bester Spieler der italienischen Liga. Das hatte auch der FC Bayern bemerkt und holte ihn 1992 kurzerhand für eine Ablöse von 4,2 Millionen D-Mark zurück in die Mannschaft.

Roy Makaay

Der ehemalige Niederländische Nationalspieler war von 2003 bis 2007 bei den Bayern unter Vertrag und erzielte dort 78 Tore in 129 Spielen. Zudem schoss er im UEFA Champions League Spiel 2007 gegen Real Madrid nach nur 10,03 Sekunden ein Tor und stellte damit den Rekord für das schnellste Tor in der Geschichte der Champions League auf. 2007/08 wechselte er in die Niederlande und blieb weiterhin erfolgreich. 

Claudio Pizarro

Der Peruaner hält bis heute drei Rekorde in der Bundesliga. So ist er der am häufigsten eingesetzte ausländische Spieler, der erfolgreichste ausländische Torschütze und Rekordtorschütze von Werder Bremen. Er spielte von 2001 bis 2007 und von 2012 bis 2015 beim FC Bayern München und ist in der Bundesliga als Knipser bekannt. Bei den Bayern erzielte er 87 Tore und wurde wahrscheinlich gerade deswegen 2012 zurück geholt. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Douglas Costa

Die Bayern ließen ihn für 40 Millionen Euro ziehen, was eine absolute Rekord-Abgangssumme ist. Doch auch wenn sein Wechsel Geld in die Kasse brachte, dürfte man seinen Verkauf bereuen: Costa glänzte bei Juventus, lief erst dort wirklich zur Superform auf. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Arturo Vidal

Der Chilene verließ den Rekordmeister zur Saison 2018/19: Der FC Barcelona zahlte 18 Millionen Euro für ihn. In Spanien glänzt er als Spielmacher, weshalb man ihn aller Voraussicht nach weiter verpflichten wird. Ob die Bayern-Bosse sich da wohl ärgern?

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Luiz Gustavo

Gustavo verließ die Bayern nach einer erfolgreichen Saison inklusive Triple-Gewinn. Angeblich sei Trainer Pep Guardiola der Grund für den Transfer, der mit 16 Millionen Euro dotiert war. Guardiola, der damals von Heynckes übernahm, habe damals nicht mit Gustavo arbeiten wollen, obwohl er ihn nicht kannte – so sagt es zumindest der Profi-Kicker. Schade drum!

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Xherdan Shaqiri

Der Schweizer fühlte sich nach eigenen Aussagen "verkannt", nachdem er mit der Mannschaft das Triple und das Double geholt hatte und forcierte daher einen Wechsel zu Inter Mailand. Damals ließ man ihn mit 15 Millionen recht leichtfertig gehen – zu Recht oder Unrecht?

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Juan Bernat

Den Spanier hatte man in der Saison 2018/19 für nur fünf Millionen an Paris Saint-Germain verkauft, wo er sich schnell einen Stammplatz erspielte – und das zwischen Stars wie Neymar und Mbappé. Den Abgang dürften die Bayern personell wie auch finanziell ganz schön bereuen. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Mehdi Benatia

Bei den Bayern konnte Benatia sich nie so wirklich durchsetzen: Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, bis ihm schlussendlich Mats Hummels den Rang ablief. Gegen eine Leihgebühr von drei Millionen kehrte er in die Serie A zu Juventus Turin zurück, wo man ihn nach kurzer Zeit für 17 Millionen Euro verpflichtete. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Mario Mandžukić

Der Kroate lief von 2012 bis 2014 für den Rekordmeister auf, erzielte allein in der ersten Saison unter Pep Guardiola 25 Tore. Trotzdem wollte er mit seinem neuen Trainer einfach nicht warm werden – die Medien berichteten gar von Beleidigungen und Provokationen. Mandžukić zog die Reißleine und machte sich auf zu Atlético Madrid, dann weiter in die Serie A zu Juventus Turin. Mochte es auch persönliche Differenzen gegeben haben, ist er spielerisch ein echter Verlust für die Bayern. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Pepe Reina

Der Spanier schaffte es nie, bei Bayern zum Stammtorhüter aufzusteigen – zu groß war die Konkurrenz. Er zog seine Schlüsse und wechselte zum SSC Neapel, wo er sein Können als Nummer 1 unter Beweis stellen konnte und exzellente Saisons lieferte. Mittlerweile steht er beim AC Mailand im Tor. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Alessandro Schöpf

Nach seinem Abgang bei Bayern im Jahr 2014 machte Schöpf einen entscheidenden Karrieresprung, spielte sich über einen Umweg beim 1. FC Nürnberg sogar in die Startformation der Schalker. Auch in der österreichischen Nationalmannschaft zeigt er, was er kann: Im Juni 2018 erzielte er den 2:1-Siegtreffer gegen Deutschland – der erste Sieg der Österreicher gegen die Deutschen seit 1986. 

Diese Spieler hätte Bayern nie abgeben dürfen

Pierre Emile Højbjerg

Der Däne konnte sein spielerisches Können nach seinem Abgang bei den Bayern halten und sogar steigern: Mittlerweile ist er in der Premier League beim FC Southampton gesetzt, sein Marktwert steigt stetig an.