Warum lässt man einen offenen Brief an die Fans …

7. Mai 2008 | Autor: michael | Kategorie: Flimmern & Rauschen, Oberhaus

… von einem gelangweilten Stadionsprecher runterleiern, wenn man die Möglichkeit hat, sich mit einem Mikrofon im ausverkauften Stadion bei einem Derby mit dem dazugehörigen Medieninteresse vor die Fan-Kurve zu stellen? So geschehen in Bochum nach den üblen Ausfällen einiger Fans beim Auswärtsspiel in Bielefeld.

Inhaltlich gibt es am offenen Brief der Mannschaft an die Fans nichts auszusetzen. Im Gegenteil, den Ansatz, jeglichen Schuldzuweisungen oder Spaltungsversuchen in Richtung der verschiedenen Fangruppen zu widersprechen, finde ich mutig und richtig. Aber man stelle sich Kapitän Thomas Zdebel vor, wie er diese Worte direkt an die Fans richtet. Die Wirkung und Kraft wäre eine ganz andere gewesen – vor allem für die eigenen Fans, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit. In Sachen Krisen-PR müssen die Bundesliga-Vereine wohl noch einiges lernen.

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