Bundesliga: So oft bedienen sich Klubs bei den Liga-Konkurrenten

Eine Statistik, die für die ein oder andere Überraschung sorgt

Kevin Volland, der nach seinem Wechsel bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht

Die Neuzugänge der Bundesliga-Klubs haben nicht immer ein weiten Weg: Oftmals stoßen sie nämlich nicht aus den internationalen Top-Ligen zu ihren neuen Mannschaften, sondern wechseln innerhalb der Bundesliga. Doch wie häufig kommt es zu solchen "Inlands-Transfers"? Und welcher deutsche Klub hat die meisten Spieler von den Liga-Konkurrenten ergattert?

Das zeigt eine aktuell Statistik von ran.de, deren überraschendes Ergebnis wir in unserer Galerie vorstellen:

Bayer 04 Leverkusen – 8 Spieler

Zu den ehemaligen Spielern der Liga-Konkurrenten zählen Kevin Volland und Kerem Demirbay, die beide von Hoffenheim wechselten, Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt, Jonathan Tah vom Hamburger SV, Sven Bender von Borussia Dortmund, Mitchell Weiser von Hertha BSC, Julian Baumgartlinger von Mainz und Karim Bellarabi von Eintracht Braunschweig. 

Gleichauf mit Leverkusen sind:

Fußballer Lars Stindl

Borussia Mönchengladbach – 8 Spieler

Auch hier kamen acht Spieler aus der Liga-Konkurrenz: Lars Stindl von Hannover 96, Christoph Kramer von Leverkusen, Matthias Ginter und Jonas Hofmann von Borussia Dortmund, Tobias Strobl und Fabian Johnson von Hoffenheim, Ibrahima Traore von Stuttgart sowie Breel Embolo von Schalke.

Marco Höger tritt auf dem Platz gegen Rob Holding an

1. FC Köln – 8 Spieler

Hier wechselten Marco Höger von Schalke, Simon Terodde von Stuttgart, Jannes Horn von Wolfsburg, Benno Schmitz von RB Leipzig, Christian Clemens, Jhon Cordoba und Marcel Risse von Mainz sowie Florian Kainz vom SV Werder Bremen.

Manuel Neuer, der ligaintern von Schalke zu Bayern wechselte.

Bayern München – 8 Spieler

Ligaintern wechselten Manuel Neuer und Leon Goretzka von Schalke, Benjamin Pavard, Joshua Kimmich und Sven Ulreich von Stuttgart, Niklas Süle von Hoffenheim, Serge Gnabry von Bremen und Robert Lewandowski von Borussia Dortmund an die Säbener Straße.

Suat Serdar von Schalke beim Spiel um den Ball.

FC Schalke 04 – 8 Spieler

Die magische 8 gilt auch in Schalke: Suat Serdar kam von Mainz, Sebastian Rudy vom FC Bayern München, Ozan Kabak von Stuttgart, Salif Sane von Hannover,  Bastian Oczipka von Eintracht Frankfurt, Daniel Caligiuri von Wolfsburg, Benito Raman von Fortuna Düsseldorf und Mark Uth von Hoffenheim.

Hertha Kicker Peter Pekarik beim Einwurf

Hertha BSC – 9 Spieler

Hier bediente man sich bei Wolfsburg (Peter Pekarik), RB Leipzig (Davie Selke), Bayern München (Thomas Kraft), Nürnberg (Niklas Stark und Marvin Plattenhardt), Köln (Lukas Klünter), Freiburg (Vladimir Darida), Ingolstadt (Mathew Leckie) sowie Augsburg (Alexander Esswein).

Union Berlin – 9 Spieler

Keven Schlotterbeck von Freiburg, Anthony Utah von Mainz, Moritz Nicolas von Mönchengladbach, Julias Kate von Hertha BSC, Rafal Gikiewicz von Freiburg, Marvin Friedrich von Augsburg, Felix Kroos von Bremen, Marcel Hartel von Köln und Joshua Meer von Hoffenheim wechselten in der Vergangenheit ligaintern zu Union Berlin. 

SC Freiburg – 9 Spieler

Von einem anderen Bundesliga-Klub kamen Jerome Gondorf und Nils Petersen (SV Werder Bremen), Luca Waldschmidt (Hamburger SV), Dominique Heintz (1. FC Köln), Luca Itter (VfL Wolfsburg), Jonathan Schmid (FC Augsburg), Janik Haberer und Marco Terrazzino (TSG 1899 Hoffenheim) sowie Mike Frantz (1. FC Nürnberg).

Ayhan, der von Schalke zu Düsseldorf kam

Fortuna Düsseldorf – 10 Spieler

Zehn ehemalige Ligakonkurrenten verzeichnet Fortuna Düsseldorf: Kaan Ayhan, Bernard Tekpetey und Marcel Sobottka von Schalke, Michael Rensing von Leverkusen, Raphael Wolf vom SV Werder Bremen, Andre Hoffmann und Kenan Karaman von Hannover 96, Mathias Zimmermann und Erik Thommy von Stuttgart sowie Aymen Barkok von Eintracht Frankfurt. 

Rani Khedira von Augsburg liegt am Boden und versucht, den Ball zu bekommen

FC Augsburg – 10 Spieler

Hier wechselten Rani Khedira und Georg Teigl (RB Leipzig), Andre Hahn und Michael Gregoritsch (Hamburger SV), Fabian Giefer und Jan Moravek (FC Schalke 04), Daniel Baier (VfL Wolfsburg), Noah Sarenren Bazee (Hannover 96), Florian Niederlechner (SC Freiburg) sowie Julian Schieber (Hertha BSC) aus der Bundesliga. 

Fußballer Kevin Vogt wird von seinen Kölner Mannschaftskollegen umringt.

TSG 1899 Hoffenheim – 10 Spieler

Von anderen Bundesliga-Klubs stießen Kevin Vogt und Leonardo Bittencourt (1. FC Köln), Oliver Baumann (SC Freiburg), Benjamin Hübner (FC Ingolstadt), Ermin Bicakcic (Eintracht Braunschweig), Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg), Florian Grillitsch (SV Werder Bremen), Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach), Ihlas Bebou (Hannover 96) sowie Adam Szalai (FC Schalke 04) zu Hoffenheim.

Fußballer Roman Bürki, der Dortmund-Torwart ist

Borussia Dortmund – 16 Spieler

Der absolute Spitzenreiter unter den Klubs, die Spieler aus der Liga-Konkurrenz ergatterten ist allerdings Borussia Dortmund mit sage und schreibe 16 Kickern, die innerhalb der Liga zum BVB wechselten: Roman Bürki und Maximilian Philipp von Freiburg, Mats Hummels, Mario Götze und Sebastian Rode vom FC Bayern München, Marwin Hitz von Augsburg, Ömer Toprak und Julian Brandt von Bayer 04 Leverkusen, Nico Schulz vom TSG 1899 Hoffenheim, Lukasz Piszczek vom Hertha BSC, Thomas Delaney von Werder Bremen, Mahmoud Dahoud, Thorgan Hazard und Marco Reus von Borussia Mönchengladbach, Andre Schürrle vom VfL Wolfsburg und natürlich Marius Wolf von Eintracht Frankfurt.

Na, hättest du gedacht, dass die Klubs so oft voneinander 'klauen'?