Diese 10 Dinge solltest du über Fußball-Rüpel wissen

So ticken die größten Fußball-Rüpel

Diese 10 Dinge solltest du über Fußball-Rüpel wissen
Quelle: Getty Images

1. Spucken. Spuckende Lamas gibt es nicht nur im Zoo. Auf dem Fußballplatz ist die Spuckattacke keine Seltenheit. Erinnert ihr euch an das Achtelfinale der WM von 1990, als Rudi Völler von Frank Rijkaard zwei Mal angespuckt wurde? Das war wohl die berühmteste Spuckattacke im Fußball. Beide Spieler mussten das Feld verlassen, Deutschland wurde zum Schluss Weltmeister.

2. Ellenbogencheck. Viel gefährlicher als Spucken, die Folgen für den Angegriffenen können wirklich schlimm sein. 1994, WM-Achtelfinale, kommt es an der Seitenlinie zu einer Rangelei zwischen dem Brasilianer Leonardo und dem Amerikaner Tab Ramos. Der Brasilianer schlägt dem Gegner seinen Ellenbogen gegen den Kopf. Infolgedessen erlitt Ramos einen Knochenbruch über dem linken Ohr, was für ihn das WM-Aus bedeutete. Leonardo sah Rot und wurde danach für vier weitere Spiele gesperrt.

3. Handspiel. Maradonas „Hand Gottes“ bei der WM 1986 ist bestimmt das berühmteste Handspiel in der Fußballgeschichte. 

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4. Karriereende nach einem Foul. Das passierte dem deutschen Nationalspieler Michael Ballack. Kurz vor der WM 2010 wurde der Deutsche beim Spiel FC Chelsea gegen FC Portsmouth von Kevin-Prince Boateng in die Beine getreten. Ballacks Knöchelverletzung war so ernst, dass er bei der WM nicht teilnehmen konnte. Danach ging seine Profikarriere auch langsam zum Ende, Ballack holte keinen bedeutenden Titel mehr.

5. Schnellster Platzverweis der WM Geschichte. Dieser „Titel“ gehört dem Uruguayer José Batista. Am Anfang des Gruppenspiels gegen Schottland (WM 1986) grätschte er einem Gegenspieler von hinten brutal in die Beine. Rote Karte, Platzverweis – in der ersten Spielminute!

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6. Treten in Kung-Fu-Manieren. In dieser Kategorie verdienen gleich drei Spieler den Titel „Größte Treter aller Zeiten“. Finale 2010, der Holländer Nigel de Jong  tritt dem Spanier Xabi Alonso mit dem Fuß gegen die Brust. Eines der brutalsten Fouls in der Geschichte des Fußballs. Ein anderer Holländer, Khalid Boulahrouz, „schenkte“ 2006 dem Portugiesen Ronaldo einen Karate-Tritt in die Seite. Der dritte Fußballer, der einen Fußballplatz offensichtlich mit Boxring verwechselt hat, war Diego Maradona. 1982 tritt er dem Brasilianer Batista in den Unterleib. Übrigens sah nach seiner Tätlichkeit nur Maradona Rot, die beiden anderen „Treter“ kamen unbestraft davon.  

7. Rudelbildung. In manchen Situationen kommt es zu einer massiven Tätlichkeit, bei der mehrere Spieler beteiligt sind. So wie bei der WM 2006 im Spiel Deutschland gegen Argentinien. Im Viertelfinale verloren die Argentinier das Elfmeterschießen und gingen frustriert auf die Deutschen los. Komischerweise wurde nur ein Deutscher – Thorsten Frings – für einen Faustschlag mit Rot verwarnt und durfte im Halbfinale nicht spielen. 

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8. Stinkefinger. Bei der WM 1994 in den USA machte Stefan Effenberg den Zuschauern diese Geste, was für ihn im Endeffekt das WM-Aus bedeutete. 

9. Beleidigung. Eine ganz raffinierte Attacke, die das Ziel hat, den Gegner zu provozieren. In diese Falle tappte bei der WM 2006 Zinedine Zidane. Der Italiener Marco Materazzi hat den Franzosen mit einigen geschmacklosen Worten beleidigt. Dafür versetzte ihm der entnervte Zidane einen Kopfstoß gegen die Brust. Bestrafft wurden beide Spieler: Materazzi wurde für zwei und Zidane für drei Spiele gesperrt.

10. Mit Gipsarm ins Gesicht schlagen. Das passiert 1986 bei dem WM-Spiel Deutschland gegen Mexico. Der deutsche Nationalspieler Thomas Berthold musste aufgrund einer Verletzung mit einer Gipsmanschette am Arm auflaufen. Im Eifer des Gefechts schlug er mit dem Arm gegen den Kopf eines Mexikaners. Dafür bekam Berthold Rot, die Deutschen gewannen aber trotzdem im Elfmeterschießen.