Miro Klose enthüllt: Darum hatte ich keinen Bock in den USA zu spielen

Jetzt hat der ehemalige Nationalspieler seine Karriere als Trainer begonnen

Miro Klose enthüllt: Darum hatte ich keinen Bock in den USA zu spielen
Quelle: Getty Images

Kein Wechsel ohne Familie

Miro Klose hat den großen Schritt gewagt. Die deutsche Stürmer-Legende beendete seine Karriere und wird jetzt Trainer-Praktikant unter Joachim Löw. Dabei hätte es für ihn durchaus Möglichkeiten gegeben, seine Karriere fortzusetzen. Klose wollte jedoch nicht mehr ins Ausland wechseln, da seine Familie nicht mehr umziehen wollte: "Klar, hätte ich allein gehen können. Aber bei allem Geld der Welt: Ich weiß, wie ich bin. Ich brauche meine Familie an meiner Seite. Ich hätte nach zwei, drei Monaten meine Zelte abgebrochen und wäre gegangen", sagte er laut Sky.

Er hätte sich aber durchaus noch ein paar gute Spiele zugetraut: "Ich hätte locker noch ein, zwei Jahre auf hohem Niveau spielen können. Aber ich wollte nicht mehr." Und der Grund dafür ist überraschend...

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Abstand vom Fußball

Klose galt immer als jemand, der sich nur auf den Fußball und sein Profi-Dasein fokussierte. Das ist ihm allerdings im letzten Jahr verloren gegangen. Er sei nach der Europameisterschaft so müde gewesen, "dass ich nach der EM in Frankreich fast drei Monate kein Fußball geschaut habe. Ich hatte keine Lust. Das war am Ende so, dass ich mich Sonntagabend oder manchmal erst am Montag nach den Ergebnissen erkundigt habe. Ich war total weg vom Fußball."

Jetzt habe er allerdings ein neues Ziel: Er will Trainer werden. Und welch besseren Mentor könnte er dabei haben, als den Weltmeister-Coach Joachim Löw? Klose hat auf jeden Fall Bock. Er habe "richtig große Lust, die andere Seite kennenzulernen. In den kommenden Monaten werde ich dann die Trainerscheine angehen."