Großkreutz schießt gegen Leverkusen - Aber nicht wegen der Niederlage gegen Atletico!

Der Ex-Dortmunder heizt die Diskussion um Traditionsvereine und Werksklubs an

Quelle: Instagram

Die Debatte um Traditionsvereine und "Plastik-Klubs" hat sich in den letzten Wochen noch einmal verschärft. In Dortmund wurden Leipzig-Fans angegriffen und wenige Wochen später in Gladbach von einem Plakat verhöhnt. Während des gestrigen Champions-League-Spiels zwischen Bayer Leverkusen und Atletico Madrid mischte sich auch Kevin Großkreutz in die Diskussion ein.

Auf Instagram kritisierte er nicht etwa die schwache Leistung der Defensive oder generell das naive Auftreten der Werkself, sondern das Verhalten der Bayer-Fans...

Quelle: Instagram

In der BayArena waren nämlich einige Plätze leer geblieben. Und das bei einem Achtelfinale in der Königsklasse. Für Großkreutz ein Grund einen Vergleich mit seinem aktuellen Team, dem VfB Stuttgart, anzustellen: "Das Gefühl, wenn man Montags in der 2. Liga gegen St. Pauli spielt – das Stadion ist mit 60000 Fans ausverkauft und man schaut gerade ein CL Spiel wo 30000 ins Stadion passen (es niemals ausverkauft ist) dann weiß man einfach – der Verein VfB Stuttgart gehört in die 1. Liga!“

Dabei bemüht er das bekannte Argument, dass Traditionsteams mehr Zuschauer anlocken und deshalb eher eine Berechtigung haben, in der Bundesliga zu spielen als Klubs wie Bayer Leverkusen. Damit dürfte er sich in den entsprechenden Stätten wenige neue Freunde gemacht haben.