Verwirrung in Dortmund: Darum soll Thomas Tuchel stocksauer über den Isak-Transfer sein

Herrscht beim BVB dicke Luft?

Verwirrung in Dortmund: Darum soll Thomas Tuchel stocksauer über den Isak-Transfer sein

Tuchel sauer über Isak-Transfer?

Die Gesichter strahlten in den letzten Tagen bei Borussia Dortmund. Wieder einmal war den Schwarz-Gelben ein überraschender Transfer geglückt. Der 17-jährige Stürmer Alexander Isak soll sich eigentlich schon mit Real Madrid einig gewesen sein, ehe der BVB im letzten Moment noch zuschlagen konnte.

Mit Isak bekommen sie eines der aktuell größten Sturmtalente Europas. Nach dem Abgang von Adrian Ramos war eine Verstärkung im Angriffszentrum unbedingt nötig. Doch trotzdem soll Thomas Tuchel von dem Transfer überhaupt nicht begeistert sein...

Verwirrung in Dortmund: Darum soll Thomas Tuchel stocksauer über den Isak-Transfer sein

Tuchel kannte Isak nicht

Die Sport Bild behauptet, dass der Trainer in die Verhandlungen mit Isak nicht eingebunden gewesen sei und erst kurz vor der Unterschrift erfahren habe, dass er einen neuen Stürmer bekommen soll. Sportdirektor Michael Zorc habe in diesem Fall über den Kopf von Tuchel hinweg entschieden.

Borussia Dortmund dementierte diese Darstellung umgehend in der Bild. Tuchel ist inzwischen auch noch einmal vor die Presse getreten. Dabei bestätigte er, dass er Isak vorher kaum gekannt habe: "Es gibt Transfers, in die ich als Trainer komplett involviert bin. Und es gibt Transfers wie Isak, bei dem das Scouting und Michael Zorc die große Vorarbeit leisten. So war es bei Ousmane Dembele und Emre Mor. Bei solchen Transfers kommt meine Person sehr spät zum Tragen", sagte er laut kicker.

Von Problemen mit der sportlichen Leitung wollte er aber nichts wissen...

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Tuchel muss den BVB weiter kennenlernen

Tuchel meinte, dass es nicht schlimm sei, wenn er einen Spieler noch nicht gesehen habe: "Es ist nicht möglich, dass ich alle 16-, 17-Jährigen kenne." Der Bericht der Sport Bild entspreche nicht der Wahrheit. Das Verhältnis zu Zorc und sein Team sei "sehr professionell und freundschaftlich".

Allerdings musste der Coach auch zugeben, dass der Prozess des Kennenlernens noch nicht abgeschlossen sei. Eine Aussage, die nach eineinhalb Jahren doch überrascht. Einhundertprozentig glücklich war er wohl nicht, wie der Transfer gelaufen ist. Zumindest die Darstellung in der Öffentlichkeit könnte besser sein.