Die Transferpläne des BVB

Die Dortmunder wollen in der kommenden Saison den FC Bayern herausfordern und rüsten dafür den Kader auf. Droht aber trotzdem ein weiterer Star-Abgang?

Die Transferpläne des BVB
Quelle: Getty Images

BVB buhlt weiter um Mor

Seit einigen Tagen ist bekannt geworden, dass Borussia Dortmund an Emre Mor interessiert sein soll. Diese Bemühungen sollen jetzt intensiviert worden sein. Der 18-Jährige Stürmer spielt beim FC Nordsjaelland und könnte bei der EM 2016 für die Türkei auflaufen.

Otto Addo, selbst ein ehemaliger Fußballer des BVB, ist inzwischen Co-Trainer bei Nordsjaelland und legt den Schwarzgelben eine Verpflichtung ans Herz: "Sein Potenzial ist enorm. Wie er dribbelt, erinnert wirklich an Superstar Lionel Messi. Emre macht Sachen, die ich noch nie gesehen habe. Selbst an schlechten Tagen hat er immer noch ein, zwei Aktionen, bei denen er drei, vier Mann stehen lässt."

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Konkurrenz für Schmelzer?

Auch die mögliche Verpflichtung von Raphael Guerreiro wird bereits seit ein paar Tagen diskutiert. Laut Informationen von fussballtransfers.com habe sich der 22-Jährige Linksverteidiger nun aber mit Dortmund auf einen Wechsel verständigt.

Demnach müssten nur noch die Ablösemodalitäten mit dem abgebenden Verein FC Lorient geklärt werden, damit der portugiesische EM-Fahrer zukünftig in der Bundesliga kicken wird. Im Raum steht eine Summe von etwa zwölf Millionen Euro. Marcel Schmelzer dürfte also bald Konkurrenz bekommen.

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Rode zu Dortmund?

Wie der kicker berichtet, hat sich die Borussia in den Poker um Sebastian Rode eingeschaltet. Rode ist aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten unzufrieden und kann den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Bislang galt Borussia Mönchengladbach als wahrscheinlichstes Ziel.

Rode hatte allerdings die Teilnahme an der Champions League zu einer Bedingung für den Wechsel gemacht. Die wäre in Dortmund in der kommenden Saison garantiert. Der Mittelfeldantreiber soll zwischen acht und zehn Millionen Euro kosten.

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Wechselt Aubameyang doch noch?

Eigentlich war ein Transfer von Pierre-Emerick Aubameyang zu Real Madrid bereits zu den Akten gelegt worden. Nun sorgt jedoch eine Aussage von Aubameyangs Nationaltrainer Jorge Costa für Aufregung. Der französische Journalist Francois David von Eurosport twitterte das Zitat, das deutlich auf eine Trendwende hindeutet: "Aubameyang hat darum gebeten, nicht in den Kader berufen zu werden, da er dabei ist, den Vereins zu wechseln."

Gabun wird Anfang Juni zwei Testspiele bestreiten. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dementierte das Gerücht in der Bild allerdings deutlich als "Schwachsinn". Wie viel Wahrheit in der Aussage von Costa steckt, bleibt also abzuwarten.