Ist der "neue Robben" ein Italiener?

Schau dir einmal dieses Talent an!

Ist der "neue Robben" ein Italiener?
Quelle: Getty Images

Fünf Tore für sein Land, und das als einfacher Flügelspieler: Bei der U20-WM hat sich Riccardo Orsolini den goldenen Schuh mehr als redlich verdient. Er ist schnell, dribbelstark und unter Zug kaum von einem Abwehrspieler zu stoppen. Nicht zuletzt deshalb gilt der 1,83m große Rechtsaußen als „neuer Robben“ und wird dementsprechend stark umworben – doch nur ein Verein konnte sich letztendlich die Dienste des Italieners sichern. Juventus Turin holte sich das Talent – doch was man seither mit ihm veranstaltet, versteht absolut nicht jeder.

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Schon im vergangenen Jahr stach man mit Paris Saint-Germain und dem SSC Neapel namhafte Konkurrenz aus, um Orsolini schlussendlich zu verpflichten – 6,5 Millionen Euro bezahlte man Ascoli Picchio, damit der flinke Rechtsaußen künftig bei der alten Dame aufläuft. Anschließend verlieh man den Spieler allerdings sofort wieder an den Serie-B-Verein, dort solle er erst einmal Spielpraxis sammeln. Wieso er das nicht in den eigenen Reihen macht, ist für viele Anhänger ein Rätsel.

Ab Juli 2017 steht er nach Leih-Ende allerdings wieder für Juventus Turin auf dem Feld – und freut sich nun über eine ganz besondere Aktion.

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Der mittlerweile 20-jährige Youngster kann nämlich mit auf eine USA-Reise! Dort trainiert er unter Coach Allegri Seite an Seite mit Buffon, Dybala und Co.. Große Freude für den jungen Italiener, wie er Goal berichtet.  "Es herrscht viel Druck auf mir, aber ich will meine Chance bei Juventus nutzen“, so Orsolini. Ob er sich einen Platz erarbeitet, scheint fraglich. Sein Manager ist allerdings aus einem einfachen Grund davon überzeugt.

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"Ich denke, er wird die Vorbereitung mit Juventus absolvieren und versuchen, die Aufmerksamkeit von Allegri zu bekommen. Ich habe mit Juves Sportdirektor Paratici gesprochen und er meinte, dass er von Anfragen überflutet wird. Doch durch Pjacas Verletzung könnte Orsolini alle überraschen", so Di Campli, der nur das Beste für seinen Schützling will. Wer weiß, vielleicht landet der „neue Robben“ sonst auch an der Säbener Straße – wie einst das niederländische Original...