7 Fußballer, die auf dem Platz gestorben sind

Dass Fußballer - trotz ihres jungen Alters - auf dem Platz sterben, passiert leider immer wieder. Das sind 7 Spieler, die auf dem Feld gestorben sind.

Leider passiert es immer wieder. Wir werfen einen Blick auf das tragische Schicksal von Fußballern, die auf dem Platz gestorben sind
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Der Fußball hat viele schöne Geschichten geschrieben. Leider passiert es auch immer wieder, dass er traurige Geschichten hervorbringt, die den Sport von der schönsten Nebensache der Welt zu einer belanglosen Randnotiz werden lassen. So beispielsweise bei den tragischen Fällen, wo Fußballspieler auf dem Platz gestorben sind. Wir werfen einen Blick auf Fußballer, denen dieses tragische Schicksal widerfahren ist.

Marc-Vivien Foé starb im Halbfinale des Confederation Cups an Herzversagen
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Marc-Vivien Foé

Es ist der 26. Juni 2003. Kamerun spielt im Confederations Cup-Halbfinale gegen Kolumbien, als in der 74. Minute der 62-malige kamerunische Nationalspieler Marc-Vivien Foé aufgrund eines Herzversagens zusammenbricht. Noch auf dem Platz wurde er von Ärzten behandelt, die in der Folge eine Stunde lang versuchten das Leben von Foé zu retten. Doch als er in einem Lyoner Krankenhaus eintrifft, kann nur noch sein Tod festgestellt werden. Zu seinen Ehren vergibt Manchester City die Nummer 23, die er damals bei den Citizens trug, seitdem nicht mehr.

Miklos Feher verstarb mit 24 Jahren im Trikot von Benfica Lissabon
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Miklos Feher

Das ungarische Sturmtalent von Benfica Lissabon erlitt am 25. Januar 2004, während der Partie gegen Vitoria Guimarães, einen Herzinfarkt. Kurz zuvor hatte Miklos Feher eine gelbe Karte wegen Zeitspiels kassiert und diese lächelnd entgegen genommen. Dann drehte er sich um, beugte sich nach vorn und brach zusammen. Sofort eilten Notärzte aufs Spielfeld, um den Ungarn zu reanimieren - ohne Erfolg. Mit 24 Jahren verstarb der ungarische Nationalspieler. Seitdem wird die Rückennummer 29, die Miklos Feher bis zu seinem Tod für Benfica trug, beim Lissaboner Klub nicht mehr vergeben.

Der Kapitän des FC Motherwell Phil O'Donnell starb am 29. Dezember 2007
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Phil O'Donnell

35 Jahre war der Kapitän des schottischen Erstligisten FC Motherwell alt, als er am 29. Dezember 2007 während seiner Auswechslung kollabierte. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb er. Sein Neffe, David Clarckson, schnürte damals ebenfalls die Schuhe für den FC Motherwell und wurde nach dem tragischen Vorfall umgehend ausgewechselt.

Gregory Mertens brach in einem U23-Spiel des KSC Lokeren zusammen und starb drei Tage später
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Grégory Mertens

Bei einem U23-Spiel des KSC Lokeren gegen KRC Genk bricht der 24-jährige Grégory Mertens zusammen. Schnell strömen Mitspieler herbei, um ihrem Kollegen zu helfen. Der belgische Innenverteidiger wird in ein Krankenhaus in Genk eingeliefert, wo er jedoch drei Tage später, am 30. April 2015, verstirbt.

Patrick Ekeng starb trotz mehrerer Reanimationsversuche beim Spiel gegen FC Constanta
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Patrick Ekeng

Sieben Minuten nach seiner Einwechslung kollabiert Patrick Ekeng in der 70. Minute der Partie Dinamo Bukarest gegen FC Constanta, die am 6. Mai 2016 in Bukarest ausgetragen wurde. Noch am selben Abend stirbt er trotz mehrerer Reanimationsversuche in einem Krankenhaus. 16 Jahre zuvor war bereits mit Catalin Haldan ein Spieler von Dinamo Bukarest auf dem Feld gestorben.

Piermario Morosini erlitt gegen Delfino Pescara einen Kreislaufstillstand und starb im Alter von 27 Jahren
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Piermario Morosini

Beim Spiel seines Vereins AS Livorno gegen Delfino Pescara bricht Piermario Morosini abseits des Spielgeschehens plötzlich zusammen. Er versucht noch einmal aufzustehen, schafft es allerdings nicht. Er erlitt einen Kreislaufstillstand und konnte trotz umfangreicher Reanimationsversuche nicht wiederbelebt werden. Er verstarb am 14. April 2012 im Alter von 27 Jahren.

Antonio Puerta verstarb mit 22 Jahren, nachdem er in der Kabine einen Herzanfall erlitt
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Antonio Puerta

Gerade einmal 22 Jahre war Antonio Puerta alt, als er am 25. August 2007 im Ligaspiel gegen den FC Getafe kollabierte. Zunächst dachten viele Zuschauer, das Schlimmste wäre überstanden, nachdem der Profi des FC Sevilla selbstständig mit Betreuern und Ärzten in die Kabine laufen konnte. Doch dort erlitt er einen Herz-Kreislauf-Stillstand und musste insgesamt fünfmal reanimiert werden. Er wurde auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht und dort künstlich beatmet, ehe er am 28. August verstarb.