Löw-Nachfolge: Wer könnte neuer Bundestrainer werden?

Löw hat bekannt gegeben sein Amt als Bundestrainer nach der EM zu räumen. Daher fragen sich viele, wer neuer Bundestrainer und Löw-Nachfolger werden könnte.

Jogi Löw tritt nach der EM 2021 zurück. Wer wird sein Nachfolger?
Quelle: IMAGO / Sven Simon

Seit 2006 ist Jogi Löw im Amt als Bundestrainer. Gut eineinhalb Jahrzehnte trieb er den Wandel in der deutschen Nationalmannschaft voran. Nun folgt nach der EM im Sommer 2021 mit seinem Rücktritt der Schlussstrich. Doch deshalb fragen sich derzeit viele, wer die Nachfolge von Löw übernehmen könnte. Schnell sickerten die Namen einiger Kandidaten durch. Wir stellen sie vor und bewerten die Wahrscheinlichkeit, neuer Bundestrainer werden zu können.

Aber am Ende bist du gefragt: Wer soll neuer Bundestrainer werden? Gib deine Meinung bei der Abstimmung ab!

Ralf Rangnick könnte neuer Bundestrainer werden und gilt aussichtsreicher Kandidat
Quelle: IMAGO / Sven Simon

# 1 Ralf Rangnick

Seit Ralf Rangnick im Sommer 2020 aus seinem Vertrag bei Red Bull ausschied, wurde er mit diversen Projekten in Verbindung gebracht. Derzeit wird sein Name immer wieder bezüglich eines Schalker Neuanfangs in Liga 2 in den Ring geworfen, aber auch für die Löw-Nachfolge fällt immer wieder der Name Ralf Rangnick.

Das spricht für Rangnick: Er gilt als Macher! Als jemand, der etwas aufbaut und einen Strukturwandel durchführen und Projekte managen kann. Ein solches Projekt wird beim DFB gefordert sein, schließlich sind neue Impulse dringend notwendig.

Das spricht gegen Rangnick: Er hatte bei seinen letzten Stationen weitreichende Kompetenzen, um die von ihm gewünschten Strukturen zu schaffen. Dass ihm diese beim DFB eingeräumt würden, darf arg bezweifelt werden.

Fazit: Rangnick hat grundsätzlich Interesse signalisiert und ist ganz hoch im Kurs um den Posten als Bundestrainer!

Für die Löw-Nachfolge gilt Hansi Flick als Wunschlösung
Quelle: IMAGO / Eibner

# 2 Hansi Flick

Der aktuelle Bayern-Trainer ist dem DFB noch bestens bekannt, als er 2014 als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft mit zum WM-Sieg verhalf. Mit seinem Engagement bei den Bayern hat Flick bewiesen, dass es auch im Vereinsfußball für die ganz großen Titel reicht.

Das spricht für Hansi Flick: Seine Bilanz bei den Bayern spricht für sich. Innerhalb kürzester Zeit hat er den FCB vom taumelnden Riesen zum Triple-Sieger gemacht. Außerdem kennt man ihn noch beim DFB und weiß um seine Kompetenzen als Moderator, der bei Spielern sehr beliebt sein soll.

Das spricht gegen Hansi Flick: Der größte Haken ist sein bis 2023 laufender Vertrag bei den Bayern. Hierzu hatte der DFB klar kommuniziert, dass man an keine Trainer herantreten würde, die aktuell vertraglich gebunden sind. Mit anderen Worten: Flick oder der FC Bayern müssten auf einen Abschied drängen.

Fazit: Flick ist mit Sicherheit die Wunschlösung des DFB, aber die Situation ist sehr kompliziert. Auch Flick soll Interesse haben, Salihamidzic macht sich angeblich insgeheim über Julian Nagelsmann als Nachfolger Gedanken machen. Aktuell darf man aber Zweifel hegen, ob der FC Bayern und Hansi Flick wirklich das Risiko eingehen wollen eine derart erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden.

Auch Stefan Kuntz wird zum engen Kandidatenkreis als neuer Bundestrainer gezählt
Quelle: IMAGO / Christian Schroedter

# 3 Stefan Kuntz

Seine äußerst erfolgreiche Arbeit, die Kuntz bei der U21 seit seinem Amtsantritt im Jahr 2016 leistet, sorgen naturgemäß dafür, dass auch er in den engeren Kandidatenkreis rückt. Ähnlich wie bei Hansi Flick ist der Umstand, dass man sich sehr gut kennt, sicherlich nicht von Nachteil.

Das spricht für Kuntz: Sein größtes Argument dürfte in der guten Arbeit bei der U21 liegen. So erreichte man beispielsweise bei der U21-EM 2019 das Finale und scheiterte dort an Spanien.

Das spricht gegen Kuntz: Er bringt nicht dieselbe Strahlkraft wie Ralf Rangnick oder Hansi Flick mit. Außerdem würden Flick und Rangnick - zumindest nach außen hin - mehr mit einem Neunanfang assoziiert werden.

Fazit: Es könnte sehr gut sein, dass am Ende Stefan Kuntz als lachender Dritter aus der Entscheidung um die Löw-Nachfolge hervorgeht. Wenn Rangnick und Flick sich als zu komplizierte Lösungen gestalten, ist es sehr wahrscheinlich, dass man als erstes auf Stefan Kuntz zugeht.

Lothar Matthäus wurde auch wieder als Bundestrainer ins Spiel gebracht, gilt aber nicht als Top-Kandidat
Quelle: IMAGO / Sven Simon

# 4 Lothar Matthäus

Es hat nicht wenige überrascht, dass sein Name wieder einmal - nachdem er bereits 2004, als Klinsmann Bundestrainer wurde zur Debatte stand - hartnäckig diskutiert wird. Immerhin ist Lothar Matthäus schon geraume Zeit nicht mehr im Trainergeschäft tätig gewesen.

Das spricht für Lothar Matthäus: Er ist ein Fußball-Fachmann und hat das in den letzten Jahren als TV-Experte untermauern können. Zudem war er bereits Nationaltrainer von Ungarn und Bulgarien.

Das spricht gegen Lothar Matthäus: Seit 2011 war er nicht mehr im Trainergeschäft tätig. Zudem hat er bei keiner seiner bisherigen Stationen nachhaltigen Erfolg gehabt.

Fazit: Wenn Matthäus wieder Trainer werden will, dann ist der Sprung zum deutschen Nationaltrainer wohl eine Nummer zu groß.

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