Die 7 stärksten Distanzschüsse der Bundesliga

Die Internet-Sportplattform 90min wählt die sieben besten Abschlüsse aus der Entfernung.

Die 7 stärksten Distanzschüsse der Bundesliga

Immer mehr Bundesligisten treffen nicht nur per Freistoß. Ein Schuss aus der Entfernung gilt immer öfter als probates Mittel, um unknackbare Abwehr-Riegel aufzulockern. Spieler mit besonders feinem Füßchen können aus quasi jeder Position treffen - und 90min präsentierte euch deshalb sieben Spezialisten, die besonders schöne Distanzschüsse abfeuerten. 

Platz 7: Marcelinho

Zuletzt machte der Brasilianer tapfere Schlagzeilen, weil er nur drei Wochen nach einem Schlaganfall wieder ins Training einstieg - spätestens jetzt sollte ihn jeder Fußballfan ins Herz geschlossen haben, wobei das zumindest die Herthaner schon in seiner Berliner Zeit von 2001 bis 2006 getan haben. Mit feinen Dribblings und guten Distanzschüssen wie dem im Video begeisterte er die Fans. 

Platz 6: Serge Gnabry

Das jüngste Tor der Liste kommt aus Hoffenheim. Der ehemalige Bremer und Londoner Gnabry ist aktuell vom FC Bayern an 1899 ausgeliehen und machte 2017 mit diesem Treffer von sich reden. Von der Mittellinie aus hebt er den Ball fein über den viel zu weit vor dem Kasten stehenden Keeper Gulasci. 

Platz 5: Alex Alves 

2012 starb der Fußballstar urplötzlich. Die Hertha schloss für seine kleine Tochter einen Spar-Vertrag ab, von dem sie nun profitiert, weil sie sonst in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen würde. Das ist der Dank für die Dienste ihres Papas, der drei Jahre lang auf Torejagd für die Hertha ging und für solch brillante Buden bekannt war. 

Platz 4: Mike Hanke 

Das vielleicht bitterste Tor der Liste fällt gegen Ex-Bayern-Keeper Hans-Jörg Butt. Der war nämlich gerade dabei, seinen verwandelten Elfmeter zu feiern, als Mike Hanke eiskalt vom Anpfiff ab verwandelte, als der Torwart noch gar nicht wieder zwischen den Pfosten war. Regelwidrig keinesfalls, lustig allemal. 

Platz 3: Diego

Auch der Brasilianer Diego war bekannt für solche Tore - in der Nachspielzeit gegen Aachen verwandelte er die Entscheidung vom Mittelkreis der eigenen Hälfte aus! Unter anderem mit Treffern wie diesem bewarb er sich für Klubs wie Juventus Turin, der ihn wenig später aus dem Norden einkaufte. Kein Wunder! 

Platz 2: Georgios Tzavellas

So ganz weiß der Grieche, der von 2010 bis 2012 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stand, wohl auch selbst nicht, wie er diese Bude verwandelt hat. Fakt ist: Der Eintracht-Stürmer war mit dem Bein nicht mehr dran, der Ball springt simpel über Schalkes Schlussmann. Das Tor brachte am Ende die Entscheidung für die Hessen...

Platz 1: Moritz Stoppelkamp

Freistoß für die gegnerische Mannschaft - die Abwehr blockt, der Ball kommt am eigenen Strafraum zum deutschen Linksaußen Stoppelkamp - und der zieht einfach mal ab. Aus knapp 75m Entfernung fliegt die Pille ins gegnerische Tor, und da kann auch der Verteidiger, der dem Ball noch hinterherrennt, etwas daran ändern.