EM 2024: Das sind alle Highlights, Skandale und News zur Europameisterschaft

Die EM 2024 ist in vollem Gange. Doch neben der Spieleuphorie sind auch am Rande des Spielfelds einige Dinge passiert, die für Aufsehen sorgen.

Die EM 2024 bringt einige Aufreger und Skandale mit sich.
Quelle: IMAGO / DeFodi

Die Europameisterschaft 2024 ist in vollem Gange und verspricht Spiele voller Spannung und Emotionen. Fans sehen nicht nur besondere Spiele, sondern auch herausragende Spielerleistungen. Doch neben den sportlichen Höhepunkten gibt es auch zahlreiche Skandale und Aufreger, die aktuell für viel Gesprächsstoff sorgen. Von kuriosen Unfällen, über hitzige Trainerdiskussionen bis hin zu absurden Wetterlagen – auch in diesem Jahr ist alles dabei. Doch was hast du wirklich, womöglich abseits des Spielfeldes, bei der EM 2024 verpasst? Wir zeigen dir alle Highlights und Aufreger.

Die deutsche Bahn hat einen Weg gefunden, die Nationalmannschaft zu ehren ...

An vielen Bahnhöfen in Deutschland befinden sich nun Schilder mit den Namen der deutschen Nationalspieler.
Quelle: IMAGO / Matthias Koch

Deutsche Bahn würdigt Heimatorte der deutschen Nationalmannschaft

Beim Eröffnungsspiel trugen die DFB-Stars besondere Jacken mit ihren Heimatorten. Nun werden die Spieler allerdings auch an Bahnhöfen gewürdigt, durch eine besondere Aktion der Deutschen Bahn. An verschiedenen Bahnhöfen im ganzen Land sind aktuell nun Schilder angebracht, die auf die Geburtsstädte der deutschen EM-Spieler aufmerksam machen sollen. So sind am Stuttgarter Hauptbahnhof Schilder mit der Aufschrift: „Stuttgart Hbf – Heimatstadt von Jamal Musiala“ oder am Bahnhof Pulheim „Pulheim – Heimatstadt von Florian Wirtz“ angebracht. Die Hinweise befinden sich jeweils an den Gleisen unter den Namen der Bahnhöfe. Auch diese Aktion soll die Spieler an ihre Herkunft erinnern und den Menschen zeigen, welche Fußballstars aus ihrer Heimatstadt stammen.

Machen wir weiter mit dem EM-Spiel der DFB-Elf:

Der Mittelfeldspieler İlkay Gündoğan hat sich nach dem Spiel gegen Ungarn zu einer umstrittenen Szene im Strafraum zu Wort gemeldet
Quelle: IMAGO / pepphoto

Nach umstrittener Strafraumszene: İlkay Gündoğan kontert genial!

Am 19. Juni spielte Deutschland im zweiten Spiel der EM gegen Ungarn. Doch nachdem die DFB-Elf mit 1:0 in Führung ging, wurden Stimmen laut, die meinten, dass Willi Orban zuvor von Gündoğan gefoult wurde. „Ja ich war ein bisschen überrascht, dass er oder die Ungarn sich relativ lautstark beschwert haben. Ich weiß jetzt nicht wie es von den Fernsehbildern her aussieht, aber ich hab sieben Jahre in der Premier League gespielt und ich glaube, wenn man sowas abgepfiffen hätte dort, dann hätte man sich kaputt gelacht“, kontert der DFB-Kicker auf der Pressekonferenz. Das ist ja mal eine Ansage!

Im Anschluss musste sich auch Niclas Füllkrug den Fragen der Reporter*innen stellen:

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Im Interview: Niclas Füllkrug holt plötzlich sein Handy raus!

Auch Niclas Füllkrug wurde im Anschluss an das Spiel gefragt, ob das gefallene Tor auch valide sei. „Nein, es war ein reguläres Tor. Ich kann dir ein Bild zeigen“, antwortet der Stürmer auf englisch und holt plötzlich sein Handy raus. „Was hältst du davon? Ist das dann auch ein Foul?“, fragt er und präsentiert ein Foto, auf dem er im Spiel durch die Luft fliegt. Neben ihm besagter ungarischer Spieler Orban, der den Kicker scheinbar schubst. Füllkrugs Fazit: „Da schubst er auch nur, das ist aber kein Foul. Habe ich gerade geschickt bekommen.“ Außerdem sei Gündoğan nicht „der kräftigste und größte Spieler“; er habe lediglich einen normalen Zweikampf gewonnen. Im Netz geht das Video inzwischen total viral und viele Fans amüsieren sich über den Clip: „Füllkrug wird der nächste Mario Basler in 25 Jahren“, prophezeit ein User. Ein anderer ahmt seinen englischen Akzent nach: „listen sportsfreund! he put his körper in the duel“.

Apropos Niclas Füllkrug:
 

Niklas Füllkrug bringt einen Fan versehentlich ins Krankenhaus.
Quelle: IMAGO / Philippe Ruiz

Niclas Füllkrug bricht Fan den Arm

Kurz vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft 2024 kam es zu einem unerwarteten Vorfall, der für den Fan Kai Flathmann aus Bremerhaven wohl leider eher schmerzhaft endete. Er hatte sich ein sogenanntes Super-Ticket für das Spiel Deutschland gegen Schottland (5:1) gekauft und saß somit in der ersten Reihe der Münchner Arena. Schon während des Aufwärmens traf ein Schuss von Niclas Füllkrug seine linke Hand, die dabei tatsächlich brach. Flathmann verfolgte das Spiel dann leider aus dem Krankenhaus, behielt aber seinen Humor: „Die Hymne habe ich auf der Trage mitgesungen“, schrieb er auf Instagram. Füllkrug entschuldigte sich und der DFB versprach ihm ein Entschuldigungspaket mit Trikot und Grußbotschaft.

Füllkrug spielte auch im nächsten Spiel eine Rolle:

Viele ärgern sich nach dem Spiel gegen die Schweiz über den Schiedsrichter Daniele Orsato
Quelle: IMAGO / AFLOSPORT

Nach Deutschlandspiel gegen die Schweiz: Ärger um Schiedsrichter Daniele Orsato

Das EM-Spiel zwischen Deutschland und der Schweiz am 23. Juni nahm nur dank Füllkrugs Treffer in der Nachspielzeit ein gutes Ende für die deutschen Fans. Schlussendlich gab es ein Remis, doch viele Zuschauer*innen sind dennoch verärgert. Denn der italienische Schiedsrichter Daniele Orsato pfiff für viele nicht zufriedenstellend. Zunächst schoss Robert Andrich die DFB-Elf in der 17. Minute zur Führung, doch der Treffer wurde durch VAR und Schiri aberkannt. Obwohl sich diese Entscheidung laut Expert*innen als korrekt erwies, waren viele Fans sauer. Denn das war nicht die einzige Szene, die im Gedächtnis blieb. Auch Jonathan Tah erhielt seine zweite gelbe Karte und ist damit im Achtelfinale gesperrt. Der Bundestrainer äußerte sich dazu kritisch: „Die ist nicht berechtigt“, meinte er im Anschluss. Auch in den sozialen Medien kritisieren viele den Schiri. Viele regten sich über verschiedene Spielsituationen auf.

So wie auch über diese Szene:

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Fans diskutieren im Netz

In den sozialen Medien wird im Anschluss an das Spiel wild diskutiert und viele Fans teilen Ausschnitte, die verschiedene Spielszenen zeigen, in denen die deutsche Mannschaft vermeintlich vom Schiri benachteiligt wurde. So gab es am Ende des Spiels ebenfalls eine Situation, in der Beier im Strafraum festgehalten, jedoch auf kein Elfmeter entschieden wurde. „Was macht der Schiri eigentlich beruflich?“, „Die Schweiz hat den Schiri gekauft“ oder „Der Schiri war der beste schweizer Spieler“, heißt es in den Kommentaren. Ein User verkündet: „Die beste Nachricht heute ist, dass Orsato seine Karriere beendet. Mit Abstand schlechteste Schirileistung bei der EM.“

Weiter mit einem deutschen Ex-Nationalmannschaftsspieler:

Wegen seines Verhaltens als Co-Moderator neben Esther Sedlaczek erntet Bastian Schweinsteiger von vielen Fans Kritik.
Quelle: IMAGO / Laci Perenyi

Kritik an Bastian Schweinsteigers EM-Moderation

Obwohl er selbst kein Fußball mehr spielt, ist Ex-Nationalmannschaftsspieler Bastian Schweinsteiger bei der diesjährigen EM mit am Start – und zwar als Experte, der zusammen mit Esther Sedlaczek moderiert. Doch der Moderationsstil des 39-Jährigen kommt nicht bei allen Fußballfans gut an. Auf der Plattform X äußerten viele User Kritik an Schweinsteigers Verhalten. Einige Fans vermuten, dass der Ex-Fußballer von seiner Co-Moderatorin genervt sei, doch auch dies sei keine Entschuldigung für sein Verhalten: „Wie auch immer…er steht da herum für sehr viel Geld, murmelt Banalitäten, ist langweilig. Wenn er nicht happy ist? Soll er heimgehen. Er ist am Rande der Unzumutbarkeit.“ schrieb so einer der Kritiker. 

Doch nicht nur über Schweinsteiger wird im Netz diskutiert, auch Kylian Mbappé sorgt für Gesprächsstoff:

Mbappé verärgert die Fans beim EM-Spiel gegen Österreich.
Quelle: IMAGO / NurPhoto

Mbappé bricht Nase bei der EM – und sorgt für Unmut bei österreichischen Fans

Frankreich besiegte Österreich bei der EM 2024 in Düsseldorf knapp durch ein Eigentor der österreichischen Mannschaft, doch auch dieses Spiel endete mit einem großen Aufreger. Im Mittelpunkt stand hier Kylian Mbappé, der für seine Aktion auch eine Gelbe Karte sehen musste. Nach einem Zusammenprall mit Österreichs Danso lag Mbappé mit blutender Nase auf dem Platz und musste behandelt werden. Nachdem er vom Feld begleitet wurde und Österreich gewechselt hatte, wurde das Spiel plötzlich wieder unterbrochen. Der Kicker war plötzlich erneut auf dem Platz und erhielt die Gelbe Karte, da er einfach unerlaubt zurückgekehrt war und sich auf den Boden setzte. In den Wiederholungen war zu sehen, wie ein Betreuer ihn aktiv zurückschickte. Es schien, als wollte der Franzose eine Unterbrechung erzwingen, um seinem Trainer einen Wechsel zu ermöglichen. Österreichische Fans pfiffen den Sieger lautstark aus, empört über diese Aktion und auch das Internet kritisierte seine Aktion. Für das Spiel gegen die Niederlande wird er aufgrund seiner Verletzung nicht dabei sein.

Für einen serbischen Spieler ist die EM 2024 leider schon vorbei ...

Für Filip Kostić endet die EM 2024 leider schon in der Vorrunde.
Quelle: IMAGO / Passion2Press

Wegen Knieverletzung: EM-Aus für Filip Kostić 

Filip Kostić, Spieler der serbischen Nationalmannschaft, hat sich im EM-Auftaktspiel gegen England (0:1) leider schwer am Knie verletzt. Damit ist das Turnier für den ehemaligen Frankfurter bereits beendet. Kurz vor der Halbzeitpause fiel Englands Trent Alexander-Arnold nach einem Zweikampf unglücklich auf Kostićs Knie. Der Serbe versuchte es nach einer kurzen Behandlungspause erneut, musste aber kurz darauf signalisieren, dass er leider nicht mehr weiterspielen kann. Unter Tränen und mit den Händen vor dem Gesicht verließ er den Platz in Richtung Kabine. Eine MRT-Untersuchung am folgenden Tag bestätigte leider die schlimmsten Befürchtungen: Kostić hat einen Schaden am Außenband erlitten und kann nicht mehr eingesetzt werden. 

Der deutsche „Sommer“ sorgte beim Spiel der Türkei für einen Lacher ... 

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Riesige Regenmassen sorgen für Chaos

Starke Regenfälle haben vor dem EM-Spiel in Dortmund für chaotische Zustände im Stadion gesorgt. Mit Besen, Holzlatten und viel Körpereinsatz versuchten die Ordner*innen im Dortmunder Stadion, die Auswirkungen der heftigen Regenfälle vor dem EM-Spiel der Türkei gegen Georgien zu minimieren. Am Dienstagnachmittag (18.06.2024) kehrten sie das Wasser, das sturzbachartig von den Dächern floss und die Treppen hinunterlief oder auf die Sitze in der ersten Reihe prasselte in offene Gullys. Die Videos, die im Internet landeten, sorgten definitiv für ein Schmunzeln. Zum Anpfiff beruhigte sich der Regen jedoch wieder und das Spiel konnte wie geplant beginnen.

Kommen wir zu einem anderen Star der EM:

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Cristiano Ronaldos Sohn feiert Geburtstag im Deutschlandtrikot!

Während Papa Cristiano gerade bei der EM Vollgas gibt, feiert sein Sohn Cristiano Jr. seinen 14. Geburtstag in der Heimat. Die Lebensgefährtin des Weltfußballers teilte zu diesem Anlass ein Video auf Instagram, in dem der Teenager von seiner Familie beglückwünscht wird. Doch aufmerksamen Fans ist hier natürlich direkt ein Detail ins Auge gesprungen! Cristiano Jr. trägt ein das Auswärtstrikot der deutschen Nationalmannschaft! Dabei spielt sein berühmter Papa doch im Team von Portugal! Das scheint ihn wohl nicht sonderlich zu interessieren. Tatsächlich gibt es aber zumindest mit einem DFB-Spieler eine Vorgeschichte: Toni Kroos spielte einige Jahre mit Ronaldo bei Real Madrid. Vielleicht mag der 14-Jährige aber auch einfach die Farbe des Trikots.

Folgendes Foto ging viral: 

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Foto von Lionel Messi mit Lamine Yamal als Baby im Arm

Ein Foto von 2007 zeigt den 20-jährigen Lionel Messi, wie er einem Baby den Kopf wäscht. Das Bild entstand für einen Wohltätigkeitskalender, organisiert von der Vereinsstiftung und der katalanischen Zeitung „Diario Sport“, bei dem mehrere Spieler mit Kindern fotografiert wurden. Das Baby, welches Messi zufällig in die Wanne gelegt wurde, ist Lamine Yamal: Der vielversprechende spanische Nachwuchsfußballer. Yamals Vater postete das Bild vor einem Spiel gegen Deutschland auf Instagram und kommentierte es mit „Der Anfang zweier Legenden“. Viele fragen sich, wie der 2007 geborene Spieler in so jungen Jahren schon so gut sein kann. Bei ihm sieht man doch schließlich noch die Zahnspange beim Lächeln. Vielleicht hat es ja etwas damit zutun, dass er wenige Monate nach seiner Geburt schon in den Armen einer Fußblalllegende lag. Sowohl Messi als auch Yamal durchliefen die Jugendakademie La Masia des FC Barcelona und gelten als große Fußballtalente. Der Unterschied besteht darin, dass Messi für Argentinien spielt, während Yamal für Spanien antritt.

Für Cristiano Ronaldo lief das Achtelfinale nicht so, wie erhofft ...

Cristiano Ronaldo verschießt beim Spiel gegen Slowenien.
Quelle: IMAGO / AFLOSPORT

Cristiano Ronaldo kommen während Portugalspiel die Tränen

Sehr dramatische Szenen um Cristiano Ronaldo im EM-Achtelfinale zwischen Portugal und Slowenien: In der Verlängerung der Partie in Frankfurt brach der Kicker plötzlich in Tränen aus, nachdem er kurz zuvor die Chance verpasst hatte, sein Team in Führung zu bringen. Nach einem gegebenen Elfmeter für Portugal sollte der Fußballprofi für das 1:0 sorgen – doch Sloweniens Torhüter Jan Oblak hält den Ball tatsächlich. Ronaldo kann es nicht fassen, hält sich die Hände vor das Gesicht und hat Tränen in den Augen. Auch in der Halbzeit der Verlängerung ist der Europameister von 2016 sichtlich aufgewühlt, vergießt einige Tränen und muss sogar von seinen Mannschaftskollegen getröstet werden.

Ein Torjubel eines deutschen Nationalspielers sorgte für ordentlich Verwirrung ...

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Jamal Musiala erklärt geheimnisvollen Torjubel

Der 2:0-Sieg über Ungarn sicherte der deutschen Nationalmannschaft den vorzeitigen Einzug ins Achtelfinale der EM. Einen entscheidenden Beitrag leistete hierbei Jamal Musiala, der das erste Tor erzielte. Auffällig war auch sein Jubel nach dem Treffer: Statt des gewohnten „M“ zeigte der Nachwuchskicker diesmal die „Three-to-the-head“-Geste, bei der er sich mit drei Fingern an die Schläfe tippte. Diese Geste stammt aus dem Basketball und wurde von NBA-Star Carmelo Anthony populär gemacht, der sie immer nach erfolgreichen Dreipunktwürfen zeigte. Musiala erklärte bei der „Bild“, dass er die Geste von einem Freund aus England übernommen hat, mit dem er häufig Basketball geschaut hat. 

Ein weiterer Torjubel sorgt allerdings für Unmut ...

Gegen Fußballspieler Jude Bellingham zeigt einen umstrittenen Torjubel nach einem Treffer gegen die Slowakei.
Quelle: IMAGO / PA Images

UEFA ermittelt gegen Jude Bellingham

Richtig gehört! Jude Bellingham feierte seinen Last-Minute-Ausgleich gegen die Slowakei (2:1 n.V.) am Montag, den 01.07.2024, mit einem seltsamen Torjubel. Der Real-Profi küsste seine Hand und griff sich anschließend mit gespreizten Fingern in den Genitalbereich. Jetzt ermittelt die UEFA. Der Verband gab in einem offiziellen Statement bekannt: „Die UEFA-Ethik- und Disziplinarkommission untersucht einen möglichen Verstoß gegen die Grundregeln des anständigen Verhaltens.“ Laut den offiziellen Spielregeln können „obszöne Gesten“ oder „anstößige oder beleidigende Handlungen“ mit einer Roten Karte bestraft werden, wodurch der Mittelfeldspieler vielleicht das EM-Viertelfinale gegen die Schweiz verpassen würde. Der Kicker erklärte zuvor auf X, dass es sich um einen Scherz mit Freunden auf der Tribüne gehandelt habe. „Nichts als Respekt dafür, wie das slowakische Team heute gespielt hat“, schrieb der Fußballprofi. 

Update: Die UEFA hat die Ermittlungen gegen Jude Bellingham beendet und ihm eine Geldstrafe von 20.000 Euro auferlegt.

Das deutsche Team muss das Turnier verlassen – eine Sache sorgte für einen Aufreger ...

Marc Cucurella berührt beim Spiel gegen Deutschland den Ball mit der Hand.
Quelle: IMAGO / ActionPictures

Umstrittenes Handspiel beim Viertelfinale Deutschland – Spanien

In der 106. Minute in der Stuttgarter Arena am Freitag, den 5.07.2024 schrie das deutsche Team und Publikum auf: Niclas Füllkrug legte einen langen Ball auf Jamal Musiala ab, der aus etwa 20 Metern Entfernung abzog. Der Schuss prallte jedoch offenbar sichtbar am Arm von Spaniens Linksverteidiger Marc Cucurella ab. Cucurella ließ seinen Arm seitlich am Körper hängen und versuchte ihn kurz vor dem Kontakt zum Körper hinzuziehen, um ihn zu verstecken.

Es gelang ihm nicht, der Aufschrei nach dem Spiel war groß, besonders weil Schiedsrichter Anthony Taylor weiterspielen ließ, ohne die Szene am Monitor zu überprüfen. „Ein klareres Handspiel gibt es nicht im Fußball“, erklärte auch Michael Ballack bei MagentaTV. „Das ist eine klare Fehlentscheidung.“ Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zeigte sich überrascht, da es im Achtelfinale gegen Dänemark für viel weniger Handkontakt nach VAR-Eingriff einen Elfmeter für Deutschland gegeben hatte. Mittlerweile wird viel über die Szene diskutiert und die Meinungen gehen stark auseinander.

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