Eltern, Geschwister & Co.: Das sind die Familien der deutschen Nationalspieler
#14 Die Mutter von Nathaniel Brown
Für Nathaniel „Nene“ Brown verlief das Jahr 2026 wie im Märchen: Der Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt schaffte den Sprung in den deutschen WM-Kader. Dass er die Reise antreten durfte, erfuhr die Öffentlichkeit ausgerechnet durch seine Mutter. Sie war es, die in dem offiziellen, emotionalen DFB-Nominierungsvideo für ihren Sohn sprach. Dabei gab sie ihm das feste Familienmotto mit auf den Weg: „Es kommt, wie es kommt – und es kommt gut.“
Brown, der den Spitznamen „Nene“ schon seit dem Kleinkindalter von seiner Mutter verpasst bekam, weil sein voller Name damals zu schwer auszusprechen war, gilt als absoluter Familienmensch. Er wuchs bei seiner deutschen Mutter in der Oberpfalz auf und pflegt zu ihr sowie zu seinem jüngeren Bruder täglichen Kontakt.
Aufgrund seines US-amerikanischen Vaters besäße der Abwehrspieler eigentlich auch die Spielberechtigung für die USA, die im Vorfeld der WM intensiv um ihn geworben hatten. Da zu seinem leiblichen Vater jedoch kein Kontakt besteht und er ganz der Mama-Sohn ist, erteilte er den US-Amerikanern eine klare Absage: „Ich habe direkt gesagt, dass ich nur für Deutschland spielen will. Ich bin deutsch aufgewachsen, deshalb war es immer das Ziel, für den DFB zu spielen.“
