WM 2026 – Die unglaublichen Geschichten der vier Debütanten

Sie haben Historisches erreicht und Verrücktes erlebt: Was du über Curacao, Jordanien, Kap Verde und Usbekistan garantiert nicht wusstest!

Die deutsche Fußball–Nationalmannschaft fährt zur WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA.
Quelle: IMAGO / Pressefoto Baumann

Die Fußball–Weltmeisterschaft 2026 in Kanada, Mexiko und den USA ist eine Rekordveranstaltung: drei Gastgeber, 48 Teilnehmer, 16 Spielorte, 104 Spiele – und auch sonst hat sich einiges verändert. Die deutsche Nationalmannschaft mit Bundestrainer Julian Nagelsmann ist zum bereits 21. Mal bei einer WM dabei (nur Brasilien ist mit 23. Teilnahmen erfolgreicher). Für vier Länder ist die WM–Teilnahme aber keinesfalls Routine, sondern bedeutet die Premiere bei der größten Einzelsportveranstaltung der Welt. Hier erfährst du interessantes Hintergrundwissen und witzige Fun–Facts über die vier Debütanten, von denen übrigens der letzte in dieser Reihe auch auf die DFB-Elf trifft.

Los gehts:

Die Nationalmannschaft von Usbekistan nimmt 2026 zum ersten Mal in ihrer Historie an einer WM teil.
Quelle: IMAGO / Sebastian Frej, IMAGO / Pond5 Images

#4 Usbekistan:

Siebenmal versuchte sich Usbekistan für eine Fußball–Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Immer scheitern die „Weißen Wölfe“, wie die Usbeken ihre Nationalmannschaft liebevoll nennen. Am 05. Juni 2025 ist es dann so weit: Im achten Versuch gelingt endlich der historische Erfolg. Der zu diesem Zeitpunkt 58. der FIFA–Weltrangliste sichert sich den langersehnten Platz beim Turnier der besten Fußballmannschaften der Welt – als erstes Land aus Zentralasien. Ein 0:0 gegen die Vereinigten Arabischen Emirate reicht. In der Qualifikation lassen die Usbeken, mit rund 37 Millionen Einwohnern größte WM–Debütant, unter anderem den WM-Gastgeber von 2022, Katar, hinter sich.

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Ein Erfolg der sich auszahlt:

Groß ist der Jubel in Usbekistan und auch bei den Nationalspielern. Die verpassen vor lauter Freude Interimstrainer Timur Kapadaze auf der Pressekonferenz nach dem 0:0–Unentschieden gegen die Emirate kurzerhand eine Dusche. Nichtalkoholisch, versteht sich. Denn Usbekistan ist ein muslimisches Land. Die erfolgreiche WM-Qualifikation zahlt sich für die Mannschaft übrigens doppelt aus. Staatspräsident Schawkat Mirzijajew überreicht allen WM–Helden Ehrentitel, Orden und Medaillen. Und schenkt jedem Spieler kurzerhand ein neues Auto.

Usbekistans Nationaltrainer Fabio Cannavaro und Nationalspieler Abdukodir Khusanov sind die Stützen des Teams.
Quelle: IMAGO / Sebastian Frej, IMAGO / Sportimage

Die Leitwölfe:

Bei der WM 2026 führen diese beiden Persönlichkeiten die „Weißen Wölfe“ an: Fabio Cannavaro (52) ist seit Oktober 2025 Nationaltrainer der Usbeken. Und auch nur, weil ein gewisser Joachim Löw (65) den Job nicht haben wollte. Nun soll der italienische Weltmeister von 2006 die usbekische Nationalmannschaft WM–fit machen. Von der Erfahrung des ehemaligen Weltklasse–Verteidigers kann Abdukodir Khusanov (21) nur profitieren. Usbekistans Abwehrchef spielt seit Januar 2025 unter Taktik–Guru Pep Guardiola bei Manchester City und ist der erste usbekische Nationalspieler bei einem Premier–League–Club.

Portugal–Kapitän Christiano Ronaldo will bei der WM 2026 neue Rekorde aufstellen.
Quelle: IMAGO / ZUMA Press Wire, ChatGPT

Das WM–Programm:

Auf die Abwehrkünste kommt es gegen Cristiano Ronaldo (40) garantiert an. In der Gruppe K trifft Usbekistan auf niemand Geringeren als den Europameister von 2016, Portugal und den legendären CR7. Und der will bei seiner wohl letzten WM nochmal Rekorde brechen. Zur Auswahl stehen unter anderem: Ältester WM–Spieler und ältester WM–Torschütze. Zu den bestbezahlten gehört er sowieso schon.

Weitere Gegner für Usbekistan sind Kolumbien und eine noch unbekannte Mannschaft. In einem Punkt ist der WM–Neuling nicht defensiv: „Die Weißen Wölfe“ schielen auf die Chance, als einer der acht besten Gruppen–Dritten in die K.–o.–Phase einzuziehen. Viel Glück!

Der 05. Juni 2025 ist auch für die folgenden Nationalmannschaft ein historischer Tag.

Die jordanische Nationalmannschaft ist zum ersten Mal bei einer WM dabei.
Quelle: IMAGO / NurPhoto, IMAGO / Zoonar

#3 Jordanien:

Wenn die Fans in Jordanien von „Al Nashama“ sprechen, ist die Nationalmannschaft gemeint. Ihrem Spitznamen „Die Tapferen“ macht sie in der asiatischen WM-Qualifikation alle Ehre. Das Team (zu diesem Zeitpunkt auf Platz 62 der FIFA–Weltrangliste) lässt unter anderem den WM-Teilnehmer von 1986 Irak hinter sich. Der 5. Juni 2025 wird in Jordanien zum Feiertag: Mit einem 3:0-Auswärtssieg im Oman macht „Al Nashama“ die Teilnahme an der WM 2026 perfekt.

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Ein königlicher Triumph:

In der Heimat werden „Die Tapferen“ daraufhin frenetisch gefeiert. Zur moralischen Unterstützung fliegen extra Kronprinz Hussein bin Abdullah und Prinz Hashem bin Abdullah II mit in den Oman. Drücken von der Zuschauertribüne aus die königlichen Daumen. Nach der historischen WM-Qualifikation Jordaniens sind die beiden so aus dem Häuschen, dass sie kurzerhand die Nationalmannschaft an Bord ihres Privatjets einladen und mit ihnen zurück in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen. 3 Millionen Dollar Prämie (ca. 2,5 Millionen Euro) schüttet der Verband über die Mannschaft aus – ganz wie in einem Märchen aus 1001 Nacht.

Der jordanische Nationalspieler Ahmad Assaf spielte lange Zeit in den deutschen Amateurligen.
Quelle: IMAGO / opokupix, IMAGO / BSR Agency

Manchmal werden Träume wahr:

Ist das alles nur ein Traum? Ahmad Assaf (26) wird sich wahrscheinlich kneifen müssen: Der Rechtsverteidiger ist in München geboren und nur absoluten Kennern der Amateurligen bekannt. FC Eilenburg, Türkgücü München oder Bremer SV heißen seine Vereine. Die Regionalliga ist seine Welt. Doch dann kommt der Anruf von Jordaniens Nationaltrainer und im Januar 2025 macht der 26-Jährige sein erstes Länderspiel. Und als wäre das Jahr nicht schon turbulent genug: nun fliegt der gebürtige Deutsche auch noch mit zur Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Mit Jordanien trifft Ahmad Assaf dort auf einen der allerbesten Spieler überhaupt… Lionel Messi – im Fußball werden Lebensträume manchmal Wirklichkeit.

Weltmeister Lionel Messi will bei der WM 2026 mit Argentinien den Titel verteidigen.
Quelle: IMAGO / NurPhoto, ChatGPT

Das WM–Programm:

Lionel Messi (38) ist bereits der Spieler mit den meisten Einsätzen bei einer WM (26 Einsätze). Bei der WM 2026 können noch maximal acht Spiele dazu kommen. Wieso acht, fragst du dich? Nun, weil 48 Teams teilnehmen, gibt es auch mehr Partien: 104 an der Zahl (anstatt 64 Spiele bei der letzten WM). Und es wird als Neuerung das Sechzehntelfinale eingeführt. Drei Gruppenspiele plus fünf K.-o.-Spiele machen also maximal acht Spiele. Und wer Messi kennt, der weiss, die will er alle machen.

In der WM Gruppe J wartet auf Jordanien aber nicht nur der aktuelle Weltmeister und Titelverteidiger aus Argentinien, sondern auch Algerien und das starke Österreich. Aber wer sagt denn, dass der WM-Traum der „Tapferen“ danach schon enden muss?

Der nächste WM-Debütant hat einen kompletten Kontinent überrascht.

Die Nationalmannschaft von Kap Verde sichert sich zum ersten Mal das WM-Ticket.
Quelle: IMAGO / News Licensing, IMAGO / Dreamstime

#2 Kap Verde:

„Tubaroes Azuis“ – die Blauen Haie: Dass sie gut zubeißen können, lässt der Spitzname der Nationalmannschaft von Kap Verde erahnen. Das müssen selbst die eigentlich als „Die unbezähmbaren Löwen“ bekannten Kameruner am eigenen Leibe erfahren. Als sich nämlich Kap Verde am 13. Oktober 2025 im letzten Gruppenspiel mit einem 3:0-Sieg gegen Eswatini Platz eins in der Qualifikationsgruppe sichert, schaut Kamerun in die Röhre, und viele, nicht nur in Afrika, sind verwundert. Wie kann es so ein winziger Inselstaat (zu diesem Zeitpunkt 70. der FIFA–Weltrangliste) nur zu einer WM schaffen? Schließlich ist Kap Verde mit 490.000 Einwohnern der kleinste afrikanische WM-Teilnehmer der Geschichte. Was ist nur das Erfolgsgeheimnis?

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Auf den Spuren des Erfolgsgeheimnisses:

Vielleicht ist es die clevere Maßnahme des kapverdischen Präsidenten José Maria Neves. Der ruft vor dem entscheidenden letzten Gruppenspiel einen „besonderen Tag“ aus. Ab 12:00 Uhr mittags haben alle Kap–Verder*innen frei, so dass niemand die Partie ein paar Stunden später verpassen muss. Beflügelt von der Energie eines gesamten Landes schaffen die „Blauen Haie“ daraufhin Historisches – und das pünktlich zur 50. Jahresfeier der Unabhängigkeit des Archipels vor der Westküste Afrikas. Bis 1975 waren nämlich die Portugiesen noch Kolonialherren. Cristiano Ronaldos Urgroßmutter stammt von den Kapverdischen Inseln. Das Fußballspielen liegt den „Blauen Haien“ gewissermaßen in den Genen. Vielleicht ist das ja auch ein Teil des Erfolgsgeheimnisses.

Shamrock Rovers–Spieler Roberto Lopes wurde mit Hilfe einer sozialen Plattform Nationalspieler von Kap Verde.
Quelle: IMAGO / Inpho Photography, IMAGO / Pond5 Images

So wichtig kann Social Media sein: 

Andere sagen: es liegt an dem cleveren Nutzen von sozialen Netzwerken. Der in Dublin geborene Innenverteidiger Roberto Lopes (33) hat nämlich ein LinkedIn-Profil, in dem er schreibt, dass sein Vater aus Kap Verde stammt. Das entdeckt 2019 der damalige Nationaltrainer der „Blauen Haie“ und schickt Lopes über die Plattform eine Nachricht. Doch der damals 26-Jährige Lopes versteht kein Portugiesisch, hält die Nachricht für Spam und ignoriert sie. Erst auf die zweite Nachricht – neun Monate später – reagiert er, weil sie diesmal auf Englisch verfasst ist. Das Angebot für Kap Verde zu spielen nimmt Roberto „Pico“ Lopes begeistert an. Mit seinem Verein Shamrock Rovers hat der Verteidiger inzwischen mehrmals die irische Meisterschaft gewonnen. Und so sagen manche: Dank seiner „britischen Härte“ ist Lopes der entscheidende Teil des Erfolgsgeheimnisses der kapverdischen Nationalmannschaft.

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft ist Spanien mit ihrem Superstar Lamine Yamal einer der Top–Favouriten für den WM–Titel 2026.
Quelle: IMAGO / Pressefoto Baumann, ChatGPT

Das WM–Programm:

Kein Geheimnis sind die Schwergewichte mit denen es die „Blauen Haie“ in der Gruppe H zu tun bekommen. Erst wartet Ballzauberer Lamine Yamal (18) mit dem amtierenden Europameister und Weltmeister von 2010, Spanien. Dann geht es gegen den zweimalige Weltmeister aus Uruguay (Beide, Spanien und Uruguay, richten übrigens zusammen mit Argentinien, Paraguay, Portugal und Marokko die WM 2030 aus). Und zu guter Letzt: Saudi-Arabien – WM–Host 2034. Drei zukünftige Gastgeber und ein WM-Neuling: Kap Verde hat sicher nicht vor, höflich Gastgeschenke zu verteilen.

Du denkst Kap Verde ist ein kleines Land? Dann warte auf den nächsten WM-Debütanten!

Curaçao ist das kleinste Land, das bislang an einer Fußball–Weltmeisterschaft teilnimmt.
Quelle: IMAGO / ANP, IMAGO / Dreamstime

#1 Curaçao:

Die ganze Karibikinsel Curaçao hält am 18. November 2025 den Atem an. Es läuft die Nachspielzeit des entscheidenden WM–Qualifikationsspiels gegen Gastgeber Jamaika. Schon 90 Minuten lang stemmen sich die Spieler in den blauen Trikots gegen den übermächtigen Nachbarn und halten tapfer ein 0:0. Dann der Albtraum in der Nachspielzeit: Elfmeter für Jamaika, das einen Sieg braucht, um Curaçao noch das WM–Ticket zu entreißen. Doch als hätte der Fußballgott andere Pläne – der Schiedsrichter nimmt nach minutenlanger VAR–Überprüfen den Strafstoß zurück. Der Rest ist inzwischen Fußball–Geschichte. Dank des Unentschiedens fährt Curaçao (zu diesem Zeitpunkt 82. der FIFA–Weltrangliste) zur WM 2026: als kleinstes Land, das bislang an einer Fußball–Weltmeisterschaft teilnimmt.

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„The Blue Wave“ – Curaçaos neuer Export–Schlager

Am Tag danach: Bei der Rückkehr der blauen WM-Helden nach Curaçao erwartet sie ein frenetischer Empfang. Geschäfte, Behörden, Büros und Schulen schließen frühzeitig. Tausende Menschen feiern die Mannschaft bei einem Autokorso durch die Hauptstadt Willemstad. Der Premierminister empfängt die Mannschaft und verspricht ihnen: Die Spieler werden als Nationalhelden in die Geschichte Curaçaos eingehen. Rund 160.000 Einwohner*innen – auf einer Fläche so groß wie Köln – haben nach „Blue Curacao“ einen neuen weltbekannten Export-Schlager: „The Blue Wave“ – die blaue Welle – ihre Fußball-Nationalmannschaft.
 
 

Curaçao-Nationaltrainer Dick Advocaat schafft mit der WM–Qualifikation eine Sensation.
Quelle: IMAGO / ANP

Zum Erfolg gedrillt:

Bekanntestes Gesicht des WM–Debütanten ist Nationalcoach Dick Advocaat (78). Durch das Curaçao–Wunder ist er bei der WM in Kanada, Mexiko und den USA der älteste Trainer, der bislang bei einer Weltmeisterschaft an der Seitenlinie steht. Den bisherigen Rekord stellt Otto Rehhagel 2010 auf, als er mit 71 Jahren die Griechen bei der WM in Südafrika coacht. Dick Advocaat, auch der „kleine General" genannt, ist seit Jahrzehnten im Geschäft, kennt das Arbeiten unter herausfordernden Bedingungen – auch aus seiner Zeit als Bundesliga-Trainer von Borussia Mönchengladbach. 2024 übernimmt er auf der Karibik–Insel, nicht etwa um die Füße hochzulegen – nein, er krempelt alles um. Seine Vorgänger sind Guus Hiddink und Patrick Kluivert. Warum so viele Holländer, fragst du dich? Nun, die Insel ist bis 1954 eine Kolonie des niederländischen Königreiches, wird dann Teil der Niederländischen Antillen und ist erst seit 2010 ein autonomes Land. Die Bürger Curaçaos haben übrigens alle einen niederländischen Pass – kein Wunder also, dass die meisten Nationalspieler Curaçaos in Holland ausgebildet werden. Und gegen wen spielen „die blauen Holländer“ bei der WM 2026 als erstes? Richtig, gegen Deutschland! Manche hören da den Fußballgott verschmitzt lachen…

Die deutsche Nationalmannschaft hofft darauf, dass Jamal Musiala und Florian Wirtz den Erfolg zurück bringen.
Quelle: IMAGO / Kirchner-Media, ChatGPT

Das WM–Programm:

Am 14. Juni 2026 steht in Gruppe E das Spiel gegen den viermaligen Weltmeister Deutschland auf dem Programm. Und die Deutschen wollen direkt loslegen. Die Zauberfüße Jamal Musiala (22) und Florian Wirtz (22) sollen die DFB–Elf nämlich endlich mal wieder in die K.o.–Phase schiessen. Danach folgen die Spiele gegen Ecuador und den dreimaligen Afrikameister Elfenbeinküste. Für den kleinsten WM-Teilnehmer sind das alles keine einfachen Aufgaben. Aber wer an den Humor des Fußball-Gottes glaubt, weiß: Hier arbeitet er sicher schon längst an der nächsten Pointe.

Pinterest Pin Jordanien ist 2026 zum ersten Mal bei der Fußball-WM am Start: Wie haben sie das denn [...]