Top 11: Die vergessenen Debütanten

An sie erinnert sich kaum jemand, doch tatsächlich: Alle 11 Kicker haben mal unter Jogi gespielt!

Top 11: Die vergessenen Debütanten

An sie erinnert sich kaum jemand, doch tatsächlich: Alle 11 Kicker haben mal unter Jogi gespielt!

Im Tor: Tim Wiese

Heute ist er halbprofessioneller Wrestler, früher legte er noch Wert auf seine Stammposition bei Werder Bremen: Tim Wiese. Sechs Länderspiele hatte der Ex-Hoffenheimer unter Jogi Löw, durchsetzen konnte er sich nie.  

Top 11: Die vergessenen Debütanten

Linker Verteidiger: Christian Günter

Von frühester Jugend an kickt die Defensiv-Kraft nun schon beim SC Freiburg - seit er 14 Jahre alt ist, um genauer zu sein. Dabei durfte er nicht nur schon international ran, sondern auch in der Nationalmannschaft: Am 13. Mai 2014 gab er sein Debüt für Jogis Jungs. Es sollte sein einziger Auftritt bleiben. 

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Innenverteidiger: Heiko Westermann

Fast schon eine kleine Legende bei Twitter, Facebook und Co.: "HW4", "das Biest" und viele weitere Spitznamen haben ihm seine Slapstick-Einlagen auf dem Platz schon eingebracht. Mit 27 Spielen und vier Toren seit seinem Debüt 2008 ist er aber ein durchaus erfahrener "Mannschaft"-Kicker, der inzwischen den wohlverdienten Ruhestand angetreten hat.

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Innenverteidiger: Marvin Compper

Vier Jahre lang hat der Ex-Gladbacher die Leipziger in ihren Aufstiegsplänen unterstützt, am 1. Januar 2018 ist er mit 32 Jahren allerdings zu Celtic Glasgow gewechselt und kickt nun in Schottland. Auch er war schon Nationalspieler - am 19. November 2008 bestritt er sein bis dato einziges Länderspiel. 

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Rechtsverteidiger: Oliver Sorg

Im Juli 2015 wechselte der Deutsche für 3,5 Millionen Euro vom SC Freiburg zu Hannover 96 - doch in seiner Freiburger Zeit war er weitaus erfolgreicher. Der mittlerweile 27-jährige Emdener bestritt, ähnlich wie Günter, am 13. Mai 2014 sein erstes und einziges Länderspiel. Bei der aktuellen Konkurrenz in der Mannschaft könnte es dabei leider auch bleiben... 

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Defensives Mittelfeld: Roman Neustädter

Am 14. November 2012 wurde die Defensiv-Kraft von Schalke 04 für zwei Spiele der Nationalmannschaft berufen. Zu wenig für den ambitionierten Mittelfelspieler: Er wechselte 2016 zu Fenerbahçe, holte sich mehr Einsatzzeiten und kickt seit zwei Jahren für die russische Elf. Hier kam er bislang zu fünf Einsätzen. 

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Defensives Mittelfeld: Lewis Holtby

Er galt als großes Talent im deutschen Fußball: Zwischenzeitlich war der Ex-Schalker stolze 11 Millionen Euro wert, ehe es ihn nach England zog. Dementsprechend verlief auch die internationale Karriere: Für die U21 stand er 24-mal auf dem Platz, für die A-Elf nur dreimal. Am 17. November 2010 hatte er dort sein Debüt. 

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Offensives Mittelfeld: Marko Marin

Als riesiges Talent und "deutscher Messi" gefeiert, kam Marko Marin immerhin auf stolze 16 Einsätze, erzielte sogar einen Treffer dabei. Seit seinem persönlichen Abstieg und immer wechselnden Vereinen wurde er von Jogi aber nicht mehr berücksichtigt. Ab 2016 kickt er  in Griechenland, inzwischen spielt er für Roter Stern Belgrad.

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Linksaußen: Aaron Hunt

Seit 2015 ist der Deutsche beim HSV angestellt, bei Werder Bremen wurde er als großes Talent gehandelt. Vielleicht auch deshalb durfte er am 18. November 2009 sein Debüt für die DFB-Elf feiern. Seitdem feierte er aber nur drei Einsätze, auch in der Bundesliga hat er oft mit Verletzungen und Rückschlägen zu kämpfen. 

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Rechtsaußen: Sidney Sam

Ob Hamburg, Schalke, Bochum oder Darmstadt: Der Deutsche mit nigerianischen Wurzeln kam in der Bundesliga schon viel rum. Wirklich erfolgreich war er zu Zeiten von S04 und Leverkusen - 2013 kam er deswegen sogar zu fünf Länderspieleinsätzen, seitdem ist er für Jogi Löw aber leider kein Thema mehr. 

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Stürmer: Patrick Helmes

Dank Werner, Wagner und Co. scheint das deutsche Stürmerproblem vorerst gelöst. Auch Helmes konnte gegen dieses zu seinen Hochzeiten nicht ankämpfen: In den 13 Spielen, die er ab 2007 bestritt, konnte er nur zwei Treffer erzielen. Danach wurde er von Jogi nicht mehr für die Mannschaft berücksichtigt! 

Die neuen Debütanten 

Die vorherigen Spieler sind bereits in Vergessenheit geraten. Allerdings gibt es auch Spieler, die gerade erst ihr Debüt in der Nationalmannschaft feierten und nun ganz frisch von Joachim Löw nicht mehr berücksichtigt werden. Wie man ja weiß herrscht dort ein einziger Konkurrenzkampf. 

Mark Uth

Uth gab sein Debüt für die DFB-Elf am 13. Oktober 2018 in Amsterdam. Dort verlor die Nationalmannschaft allerdings 0:3 gegen die Niederlande. Ob er nochmal nominiert wird, steht noch in den Sternen. Vor allem, weil er momentan einen Muskelfaserriss sowie eine Sehnenverletzung auskuriert. 

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Marcel Halstenberg

Momentan spielt Marcel Halstenberg bei RB Leipzig, wo er sein Bundesligadebüt am 28. August 2016 gab. Ein Jahr später wurde er vom Bundestrainer erstmals für die Nationalmannschaft nominiert und gab sein Debüt am 10. November 2017 in einem Testspiel gegen England. Ob er nochmals die Chance bekommt sich zu beweisen, wird man sehen. 

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Lukas Klostermann

Der RB-Leipzig-Spieler feierte am 20. März 2019 gegen Serbien sein Debüt. Ob er auch weiterhin im Deutschland-Trikot aufs Feld darf, wird sich zeigen.

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Kai Havertz

Auch der Bayer-Leverkusen-Spieler durfte bereits 2018 für Jogi im Deutschlandtrikot einlaufen und bestritt wie Lukas Klostermann im März 2019 das Spiel gegen Serbien. Die Aussichten für den Mittelfeldspieler sind rosig.

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Thilo Kehrer

Ebenso wie Havertz bestritt auch Thilo Kehrer sein erstes Deutschlandspiel am 9. September 2018 gegen Peru. Wie es für den Innenverteidiger von Paris Saint-Germain weitergeht, wird die Zukunft zeigen.

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Nico Schulz

Auch Nico Schulz mausert sich seit seinem Debüt am 9. September 2018 gegen Peru zu einer festen Instanz in der Nationalmannschaft. Bereits zwei Treffer konnte der Mittelfeldspieler aus Hoffenheim für Deutschland bereits einheimsen.

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Diego Demme

Während Diego Demme während seines Debüts am 10. Juni 2017 gegen San Marino schon beim RB Leipzig verpflichtet war, so erhielt er seine Spieleraufbildung bei Arminia Bielefeld. Wir erwarten so einiges von dem defensiven Mittelspieler.

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Lars Stindl

Lars Edi Stind, der hauptsächlich als hängende Spitze und im Mittelfeld eingesetzt wird, lief ebenfalls bereits am 6. Juni 2017 gegen Dänemark das erste Mal im Deutschlandtrikot aufs Spielfeld. Er steht derzeit bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag.