Das Schatten–Star–Quiz: Erkennst du diese 10 Fußball-Legenden nur an ihrer Silhouette?
Das große Rätsel der Fußballgeschichte: Wir präsentieren zehn legendäre Momente als mysteriöse Schattenbilder für echte Experten.
Wer kennt es? Manche Momente brennen sich so tief in das Gedächtnis ein, dass nur ein flüchtiger Blick genügt: plötzlich spürt man wieder die Gänsehaut von damals. Aber funktioniert das auch, wenn wir die Stars komplett schwarz einfärben? In unserer Bildergalerie haben wir zehn der ikonischsten Szenen der Fußballhistorie in mysteriöse Silhouetten verwandelt. Vom WM-Finale bis zum Champions-League-Wunder. Klick dich durch unser großes Schatten-Quiz, teste dein Expertenwissen (gerne auch in diesem Quiz) und finde ganz am Ende heraus, ob du ein wahrer Fußball-Insider bist oder noch einmal die Highlights von 1990 bis 2024 studieren musst!
#1 Frage:
Wer steht hier wie eine Statue auf dem Platz und zeigt uns, dass er im Fitnessstudio nicht nur an der Ausdauer gearbeitet hat?
Lösung: Mario Balotelli (28. Juni 2012, EM-Halbfinale Deutschland vs. Italien)
Es war die 36. Minute im Warschauer Nationalstadion, als Deutschland gleich doppelt getroffen wurde. Zum einem erzielte Balotelli seinen schon zweiten Treffer dieses EM–Halbfinals. Zum anderen riss sich das „Enfant Terrible“ das Trikot vom Leib und präsentierte mit stoischem Blick seine Muskeln. Die Pose war eine Machtdemonstration, die das deutsche Team und die Fans gleichermaßen schockierte. Balotelli erhielt dafür zwar die obligatorische Gelbe Karte, lieferte aber das Bild der Europameisterschaft 2012. Bis heute ist die „Balotelli–Statue“ eine der meistkopierten Jubelposen in der Popkultur und in Videospielen. Für die deutsche Nationalmannschaft bedeutete die 1:2–Niederlage gegen Italien das bittere Aus in einem Turnier, in das man eigentlich als Favorit gestartet war.
#2 Frage:
In schwindelerregender Höhe: Wer zeigt hier, dass man für Luftakrobatik eigentlich kein Trampolin braucht, sondern nur ein CL-Viertelfinale?
Lösung: Cristiano Ronaldo (3. April 2018, Juventus Turin vs. Real Madrid)
Im Viertelfinale der Champions League 2018 gegen Juventus Turin gelang „Air Ronaldo" dieser Fallrückzieher aus einer unfassbaren Treffpunkthöhe von 2,30 Metern. Die Silhouette ist ikonisch! Real Madrid gewann das Spiel schließlich mit 3:0 und sicherte sich später in dieser Saison den dritten Champions-League-Titel in Folge. Das Besondere an dem Fallrückzieher-Moment: Die gegnerischen Fans in Turin waren so beeindruckt von dem CR7–Tor, dass sie aufstanden und applaudierten – eine extrem seltene Ehre für einen Gastspieler. Ronaldo gab später zu, dass die Standing Ovation der Juve-Fans ein entscheidender Faktor für seinen Wechsel nach Turin im Sommer 2018 war. Er fühlte sich durch die Wertschätzung des Vereins und seiner Anhänger besonders geehrt.
#3 Frage:
Wer präsentiert hier im Stadion des Erzrivalen seine Nummer, als wolle er fragen: „Hat jemand meine restliche Ausrüstung gesehen?“
Lösung: Lionel Messi (23. April 2017, Real Madrid vs. FC Barcelona)
Nach seinem entscheidenden 3:2-Siegtreffer in der 92. Minute – seinem insgesamt 500. Pflichtspieltor für den FC Barcelona – zog Messi sein Trikot aus und hielt es in die Fan-Kurve von Real Madrid. Die Geste war eine eiskalte Antwort auf die Provokationen des Publikums im Bernabéu während des gesamten Spiels. Das Bild gilt heute als einer der ikonischsten Momente der Clásico-Geschichte. Es war eine Machtdemonstration im „Wohnzimmer“ seines größten Rivalen. Und tatsächlich eine der emotionalsten Reaktionen, die man vom sonst eher zurückhaltenden Argentinier je gesehen hat. Der Sieg durch Messis Last-Minute-Tor brachte Barcelona zwar kurzzeitig punktgleich an die Tabellenspitze, doch Real Madrid sicherte sich am Ende der Saison 2016/17 die spanische Meisterschaft.
#4 Frage:
Wer meditiert hier mitten im Strafraum-Chaos, als wäre der Rasen ein Yoga-Studio und kein Champions-League-Acker?
Lösung: Erling Haaland (18. Februar 2020, BVB vs. Paris Saint-Germain)
Bei seinem Champions-League-Debüt für Borussia Dortmund im Februar 2020 erzielte der damals 19-jährige Norweger beide Tore beim 2:1-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel gegen das Starensemble von Paris Saint-Germain. Sein anschließender „Zen“-Jubel im Schneidersitz wurde sofort weltbekannt. Haaland erklärte später, dass er mit dieser Geste zeigen wollte, wie wichtig Meditation für ihn sei. Die Gegner aus Paris sahen das alles nicht so entspannt. Nach ihrem 2:0-Sieg im Rückspiel, durch den der BVB ausschied, äfften die PSG-Spieler um Neymar Erling Haalands Yoga–Pose nach. Der norwegische Torjäger ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. „Sie haben mir sehr geholfen, Meditation in die Welt zu tragen und zu zeigen, wie wichtig Meditation ist“, sagte der blonde Hüne. „Deshalb bin ich ihnen sehr dankbar.“ Ommmmm!
#5 Frage:
Ist es ein Vogel, ist es ein Flugzeug? Nein, es ist ...! Wer hat bei dieser Flugstunde bewiesen, dass man Tore auch im Segelflug erzielen kann?
Lösung: Robin van Persie (13. Juni 2014, WM Spanien vs. Niederlande)
Im ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2014 gelang dem niederländischen Stürmer dieser unglaubliche Kopfball-Lupfer. Er segelte fast fünf Meter weit waagerecht durch die Luft, bevor er den Ball über den verdutzten spanischen Keeper Iker Casillas hinweg ins Tor köpfte. Die Szene markierte den dramatischen Anfang vom Ende der spanischen Dominanz im Weltfußball. Der amtierende Welt– und Europameister ging mit 1:5 unter. Und schied bereits nach der Gruppenphase aus. Das Foto des „Flying Dutchman“ verbreitete sich rasend schnell im Internet und wurde in unzähligen Memes verarbeitet. Für van Persie blieb es der ästhetischste Moment seiner Karriere – und eines der spektakulärsten Kopfballtore, die jemals bei einer Endrunde erzielt wurden. Mit seiner niederländischen Nationalmannschaft erreichte van Persie bei der WM 2014 in Brasilien am Ende Platz 3.
#6 Frage:
Für diesen Mann wurde das Wort „Höhenflug“ quasi erfunden. Wer wird hier von seinen Jungs in den Madrider Nachthimmel katapultiert?
Lösung: Jürgen Klopp (1. Juni 2019, CL-Finale Liverpool vs. Tottenham)
Nach dem Gewinn der Champions League am 1. Juni 2019 gegen Tottenham feierten die Spieler des FC Liverpool ihren charismatischen Coach. Für Klopp war dieser Sieg die Erlösung nach einem persönlichen „Final-Fluch“, da er zuvor drei Endspiele auf internationaler Ebene in Folge verloren hatte – und drei Finals auf nationaler Ebene. Der 2:0–Triumph im rein englischen Finale machte ihn endgültig zur unsterblichen Legende an der Anfield Road. Und festigte seinen Ruf als einer der besten Trainer seiner Generation. „Kloppos“ gesamtes Teams trug ihren „Boss“ buchstäblich auf Händen. Kurz darauf führte „The Normal One“ Liverpool auch zur ersten englischen Meisterschaft nach 30 langen Jahren Wartezeit.
#7 Frage:
Achtung, Überholspur! Welcher deutsche Kapitän marschiert hier ebenso unaufhaltsam durch den Mailänder Abend, wie durch die gegnerischen Abwehrreihen?
Lösung: Lothar Matthäus (10. Juni 1990, WM Deutschland vs. Jugoslawien)
Das erste Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 1990 wurde zur persönlichen Gala-Vorstellung des deutschen Kapitäns. Sein Solo über das halbe Spielfeld, bei dem er mehrere Gegenspieler einfach stehen ließ und schließlich mit einem knallharten Distanzschuss zum 3:1 vollendete, gilt als eines der dynamischsten Tore der WM-Historie. Eine wahre Augenweide! Der deutsche Rekordnationalspieler trug mit insgesamt zwei Treffern mit dazu bei, dass der 4:1–Sieg als eines der besten deutschen WM–Auftaktspiele aller Zeiten gilt. Matthäus war in diesem Turnier der überragende Antreiber der Nationalmannschaft. Seine körperliche Verfassung und seine Präsenz auf dem Platz waren der Hauptgrund dafür, dass Deutschland am Ende bei der Weltmeisterschaft in Italien den dritten Stern holte. Kein Wunder, daß Matthäus am Ende des Jahres 1990 auch zum Weltfußballer gekürt wurde. Sein Treffer gegen Jugoslawien: ein wahres Stück Sportgeschichte.
#8 Frage:
Wer verwechselte hier den Strafraum mit einem Actionfilm-Set und zeigte seinem Gegenspieler die Stollen aus nächster Nähe?
Lösung: „Titan" Oliver Kahn (3. April 1999, BVB vs. Bayern München)
In diesem extrem hitzigen Bundesliga-Klassiker von 1999 verlor der Bayern-Keeper kurzzeitig völlig die Beherrschung. Sein Kung-Fu-Sprung mit gestrecktem Bein voran gegen BVB-Stürmer Stephane Chapuisat blieb vom Schiedsrichter zwar ungeahndet, ging aber als Sinnbild für Kahns grenzenlosen, fast schon beängstigenden Ehrgeiz in die Geschichte ein. In derselben Partie versuchte er zudem, Heiko Herrlich am Hals „anzuknabbern“. Diese Ausraster sind heute fester Bestandteil jeder Bundesliga-Rückschau. Sie stehen für eine Ära des Fußballs, in der Kahn durch seine aggressive Aura und seine psychologischen Spielchen die Gegner mürbe machte. In der Partie hat es gefruchtet: Bayern kam nach einem 0:2–Rückstand noch zu einem 2:2–Unentschieden. Inzwischen sieht Kahn sein Verhalten differenzierter: Der Torwart-Titan bezeichnete seinen Zustand rückblickend als eine Form von „besessenem Wahnsinn“. Mit seinem heutigen Fokus auf Mentale Gesundheit und Sachlichkeit lehnt er solches Verhalten strikt ab.
#9 Frage:
Andere klären den Ball, er macht daraus ein Kunstwerk aus unmöglicher Distanz. Welcher Stürmer zeigt hier diese artistische Einlage?
Lösung: Zlatan Ibrahimović (14. November 2012, Schweden vs. England)
In der Nachspielzeit gegen England nutzte der Schwede eine missglückte Kopfballabwehr von Torwart Joe Hart auf seine ganz eigene Art. Anstatt den Ball anzunehmen, setzte der gelernte Taekwondo-Kämpfer aus gut 30 Metern Torentfernung zu einem Fallrückzieher an. Der Ball segelte in einem perfekten hohen Bogen über die Verteidiger hinweg ins leere Netz – ein Treffer, der eigentlich gegen alle Gesetze der sportlichen Logik verstieß. Ibrahimović gewann für diese artistische Meisterleistung den Puskás-Award für das schönste Tor des Jahres. An dem Abend im November war dieses Kunststück sein vierter Treffer im Spiel – Schweden gewann 4:2. Der unglaubliche Fallrückzieher war der ultimative Beweis für seinen Kult-Status und seinen berühmten Spruch: „Zlatan macht keine Tore, Zlatan erschafft Legenden.“
#10 Frage:
Brustannahme, leichte Drehung, Tor – und dann ab zur Eckfahne! Wer wurde hier in der Verlängerung zum Nationalhelden auf Lebenszeit?
Lösung: Mario Götze (13. Juli 2014, WM-Finale Deutschland vs. Argentinien)
„Er macht ihn..." - In der 113. Minute war der Moment, auf den Fußball-Deutschland 24 Jahre lang gewartet hatte. Nach einer präzisen Flanke von André Schürrle in der Verlängerung des WM-Finales 2014 erzielte der eingewechselte Götze das „goldene“ Tor gegen Argentinien. Und das alles im legendären Maracanã–Stadion. Alles an dem Tor war des Ortes würdig: Die brillante Ballannahme mit der Brust, der direkte Abschluss mit links – ganz so flüssig wie es die brasilianischen Kicker am Strand von Ipanema machen. Selbst Messi musste schlucken. Bundestrainer Joachim Löw hatte Götze bei der Einwechslung noch den legendären Satz zugeflüstert: „Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi.“ Der „Held von Rio“ hielt sich an die Anweisung und sicherte Deutschland den vierten Weltmeistertitel. Obwohl seine spätere Karriere von Verletzungen geprägt war, bleibt dieser Moment in der 113. Minute sein ewiges Vermächtnis in den Geschichtsbüchern des Sports.
Abpfiff! Wie viele Treffer hast du versenkt?
Hier ist deine offizielle Rangliste:
- 10 von 10 Richtigen: „Du bist ein... Fußball-Gott!" – Setz dich auf die Trainerbank! Du kennst nicht nur jeden Spieler, sondern weisst wahrscheinlich auch die Anzahl der Grashalme im Maracanã. Absolute Weltklasse!
- 8 bis 9 Richtige: Der Unterschiedsspieler – Ein echter Experte. Du verbringst deine Wochenenden offensichtlich auf dem Sofa oder im Stadion. Dein Wissen ist Champions-League-reif!
- 5 bis 7 Richtige: Stammplatz-Garant – Solide Leistung im Mittelfeld. Du hast die großen Momente im Kopf, aber bei den Klassikern hat dich die Abseitsfalle erwischt.
- 3 bis 4 Richtige: Jungstar – Ein paar Lichtblicke waren dabei, aber für die Startelf reicht es noch nicht ganz. Zeit für eine Videoanalyse der größten Fußballmomente!
- 0 bis 2 Richtige: Nachwuchsspieler – Da war wohl Sand im Getriebe. Kopf hoch, Mund abputzen, weiter geht’s!
Du hast noch nicht genug? Hier ist ein weiteres Quiz!
