Borussia Dortmund: So hoch ist das Gehalt der Profikicker
Hast du dich schon einmal gefragt, was die Spieler einer erfolgreichen Fußballmannschaft, wie beispielsweise dem BVB verdienen? Wir sagen es dir.
Das Gehalt eines Fußballspielers hängt stark von Marktwert und vor allem der Spielpraxis ab. So muss auch ein sehr talentierter Spieler nicht unbedingt mehr Geld verdienen als ein alteingesessener Kicker. Wer sich schon einmal gefragt hat, was die Spieler des aktuellen Kaders von Borussia Dortmund eigentlich so verdienen, wird hier definitiv fündig.
#19 Filippo Mane: > 1 Million Euro
Filippo Calixte Mane ist ein italienischer Nachwuchsnationalspieler. In der Saison 2024/25 absolvierte er beim BVB die Sommervorbereitung mit der Bundesliga-Mannschaft von Nuri Şahin, stand in Liga, Pokal und Champions League mehrfach auf der Bank, konnte aufgrund von Muskelverletzungen jedoch zunächst nicht eingesetzt werden. Ende August 2024 debütierte er in der 3. Liga für Dortmund II. Im Januar 2025 unterschrieb Mane seinen ersten Profivertrag bis 2028. Nach Verletzungsproblemen stieg er mit der U23 ab, wurde im Sommer 2025 unter Niko Kovač aber in die erste Mannschaft eingebunden und feierte sein Debüt im DFB-Pokal sowie in der Bundesliga gegen St. Pauli.
#18 Daniel Svensson: 3 Millionen Euro
Daniel Svensson ist ein schwedischer Außenverteidiger, der seit Februar 2025 bei Borussia Dortmund spielt. Zunächst auf Leihbasis verpflichtet, erhielt er im Mai 2025 einen festen Vertrag bis 30. Juni 2029. Der Schwede begann seine Karriere bei Irsta IF und später bei IF Brommapojkarna, ehe er 2020 zu FC Nordsjælland wechselte, wo er 153 Spiele bestritt und 28 Scorerpunkte sammelte. Bei Dortmund wurde er schnell zur Stammkraft, erzielte sein erstes Bundesliga-Tor per Kopf gegen Mönchengladbach und legte kurz darauf zwei weitere Treffer auf. Bei den Schwarz-Gelben soll er drei Millionen Euro pro Jahr verdienen.
#17 Jobe Bellingham: 3,5 Millionen Euro
Jobe Bellingham (*23. September 2005 in Stourbridge) ist ein englischer Fußballspieler, der seit 2025 als Mittelfeldspieler bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht. Geboren als Sohn von Denise und Mark Bellingham, ist er der jüngere Bruder von Jude Bellingham, ebenfalls Profi. Im Sommer 2025 wechselte Jobe, wie zuvor sein Bruder, in die Bundesliga zu Dortmund und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Direkt nach seiner Verpflichtung reiste er mit dem Team in die Vereinigten Staaten, um an der Klub-WM teilzunehmen. Dort kam er in vier Spielen zum Einsatz und sammelte zwei Scorerpunkte.
#16 Konstantinos Karetsas: 3,5 Millionen Euro
Konstantinos Karetsas zählt zu den auffälligsten Kreativspielern seiner Altersklasse. Der belgisch-griechische Offensivakteur entstammt den Nachwuchsschmieden des RSC Anderlecht und des KRC Genk. Dort gelang ihm bereits mit 16 Jahren der Sprung zu den Profis, wo er sich auf Anhieb im Herrenbereich behauptete.
Auf dem Platz überzeugt der 1,73 Meter große Mittelfeldakteur vor allem durch seine enge Ballbehandlung, Handlungsschnelligkeit und ein starkes Auge für den entscheidenden Pass. Obwohl er die belgischen U-Auswahlen durchlief, läuft er seit Frühjahr 2025 für die griechische A-Nationalmannschaft auf. Im Sommer 2026 verpflichtete Borussia Dortmund den Spielmacher und band ihn mit einem Fünfjahresvertrag bis 2031 an den Klub, um der BVB-Offensive langfristig mehr Variabilität zu verleihen.
#15 Giannis Konstantelias: 3,5 Millionen Euro
Mit der Verpflichtung von Giannis Konstantelias verstärkte Borussia Dortmund im Sommer 2026 sein offensives Mittelfeld mit einem der technisch versiertesten Talente Griechenlands. Der 1,78 Meter große Spielmacher durchlief die Jugendakademie von PAOK Saloniki, wo er nach einer kurzen Leihe zum KAS Eupen den Durchbruch im Profifußball feierte, PAOK zur griechischen Meisterschaft führte und sich rasch in der A-Nationalmannschaft etablierte. Kurz nach seinem Wechsel zum BVB erlitt das griechische Ausnahmetalent jedoch einen Kreuzbandriss, woraufhin Dortmund personell nachlegte und Ethan Nwaneri auf Leihbasis holte. Nach vollständiger Genesung soll Konstantelias das Angriffsspiel der Schwarz-Gelben langfristig mit seinen spielerischen Impulsen bereichern.
#14 Joey Veerman: 3-4 Millionen Euro
Mit dem Wechsel von Joey Veerman zu Borussia Dortmund hat sich der BVB im August 2026 einen der passstärksten Strategen des europäischen Fußballs gesichert. Geboren am 19. November 1998 im niederländischen Purmerend, durchlief der Mittelfeldakteur die Akademie des FC Volendam und reifte über den SC Heerenveen bei der PSV Eindhoven zu einem der prägendsten Spieler der Eredivisie sowie zum festen Bestandteil der niederländischen A-Nationalmannschaft.
#13 Maximilian Beier: 3,78 Millionen Euro
Es war wenig überraschend, dass Maximilian Beier aufgrund seiner herausragenden Leistungen der letzten Jahre das Interesse mehrerer Clubs auf sich zog. Im Sommer 2024 wechselte er schließlich zu Borussia Dortmund. Beim BVB wird sein Gehalt auf etwa 4 Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Zusätzliche Prämien für Spieleinsätze, Tore und Punkte sind dabei noch nicht berücksichtigt. Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft bis 2029.
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Ethan Nwaneri: 3,8 Millionen Euro
Ethan Nwaneri schlug Anfang September 2026 den Weg zu Borussia Dortmund ein, wohin ihn der FC Arsenal für eine Saison auslieh. Unvergessen bleibt sein historisches Premier-League-Debüt im September 2022, als er mit nur 15 Jahren und 181 Tagen zum jüngsten Spieler der Liga-Geschichte avancierte. In Dortmund soll der wendige englische U21-Nationalspieler nun im offensiven Mittelfeld sowie auf den Flügeln wertvolle Spielpraxis sammeln und dem BVB-Angriff direkte Dynamik verleihen. Sein Gehalt wird auf rund 3,7 bis 3,8 Millionen Euro brutto pro Jahr geschätzt.
#12 Fábio Silva: 4 Millionen Euro
Silva begann seine Karriere in Portugal, zunächst 2010 in der Jugend des FC Porto, später zwei Jahre bei Benfica Lissabon, bevor er 2015 nach Porto zurückkehrte. Für die U19 erzielte er 20 Tore in 26 Spielen und gewann mit dem Team die UEFA Youth League sowie die nationale Meisterschaft. Sein Profi-Debüt in der Primeira Liga gab Silva 2019 bei Porto, kurz darauf erzielte er sein erstes Ligator und wurde jüngster Torschütze der Vereinsgeschichte.
2020 wechselte er für rund 40 Millionen Euro zu den Wolverhampton Wanderers in die Premier League. Nach wechselnden Einsätzen in England wurde er für die Saison 2022/23 an RSC Anderlecht und anschließend an PSV Eindhoven ausgeliehen, wo er regelmäßig traf und Pokalerfolge feierte. 2024 folgte eine weitere Leihe zu den Glasgow Rangers, bevor er 2024/25 in Spanien bei UD Las Palmas als Stammstürmer auflief. Zum 2. Bundesliga-Spieltag 2025/26 unterschrieb Silva schließlich einen Fünfjahresvertrag bei Borussia Dortmund, um in Deutschland einen neuen Karriereschritt zu machen.
#11 Rami Bensebaini: 4 Millionen Euro
Bensebaini wechselte 2023 ablösefrei zu Borussia Dortmund. Dort trat er die Nachfolge von Raphaël Guerreiro an, der den Verein zuvor verlassen hatte. In der Hinrunde war Bensebaini meist die erste Wahl auf der linken Abwehrseite, zeigte jedoch schwankende Leistungen und verpasste Spiele wegen einer Gelb-Roten Karte und Länderspielpausen. Der BVB verpflichtete in der Winterpause leihweise Ian Maatsen, der sich schnell als Stammspieler etablierte, wodurch Bensebaini nur noch zu Kurzeinsätzen kam. Ende März 2024 erlitt er eine schwere Verletzung, die seine Saison vorzeitig beendete. Inzwischen steht er wieder auf dem Platz.
#10 Emre Can: 5 Millionen Euro
Emre Can steht seit Ende Januar 2020 bei Borussia Dortmund unter Vertrag und wurde im Juli 2023 sogar zum Kapitän ernannt. Der vielseitige Spieler, der sowohl im Mittelfeld als auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann, kam von Juventus Turin zu Dortmund und etablierte sich schnell als Führungspersönlichkeit im Team. Can spielte zuvor unter anderem für den FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen und den FC Liverpool. Doch auch er blieb vor Verletzungen nicht verschont. Im März 2026 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und stand seitdem nicht mehr auf dem Platz. Wohl ein Grund, warum sein Jahresgehalt von 8,5 bis 9,5 Millionen Euro runtergestuft wurde.
#9 Joane Gadou: 5 Millionen Euro
Joane Kouakou Gadou gilt als eines der vielversprechendsten Abwehrtalente des europäischen Fußballs. Ausgebildet in der Jugendakademie von Paris Saint-Germain, wechselte der französische Innenverteidiger im Spätsommer 2024 zu Red Bull Salzburg, um wertvolle Spielpraxis im Herrenbereich zu sammeln. Nach seinen überzeugenden Auftritten in Österreich und für die französischen Junioren-Nationalmannschaften sicherte sich Borussia Dortmund die Dienste des 1,95 Meter großen Ausnahmetalents. Beim BVB unterschrieb der U21-Nationalspieler einen langfristigen Vertrag bis 2031.
#8 Julian Ryerson: 5,5 Millionen Euro
Julian Ryerson wechselte im Januar 2023 von Union Berlin zum BVB und hat sich als kompromissloser Leistungsträger auf den Außenbahnen unentbehrlich gemacht. Belohnt wurde dies mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2028 inklusive einer deutlichen Gehaltsanpassung auf bis zu 5,5 Millionen Euro jährlich.
#7 Carney Chukwuemeka: 6 Millionen Euro
Carney Chibueze Chukwuemeka ist ein englischer Mittelfeldspieler, der schon seit 2025 bei Borussia Dortmund auf Leihbasis spielte und zuvor Chelsea gehörte. Er begann seine Karriere in der Northampton Town Academy und wechselte 2016 in den Nachwuchs von Aston Villa, wo er 2020 seinen ersten Profivertrag unterschrieb. Sein Debüt in der Premier League gab Chukwuemeka im Mai 2021 gegen Tottenham, kurz darauf gewann er den FA Youth Cup, in dem er sieben Tore erzielte und zwei weitere vorbereitete. 2022 wechselte er zu Chelsea, wo er vor allem als Ergänzungsspieler eingesetzt wurde und verletzungsbedingt Teile der Saison 2023/24 verpasste. Im Februar 2025 ging er auf Leihbasis zu Borussia Dortmund, debütierte in der Champions League gegen Sporting Lissabon und erzielte in der Bundesliga gegen den SC Freiburg sein erstes Tor. Nach einer erfolgreichen Rückrunde unterzeichnete er einen Fünfjahresvertrag in Dortmund und etablierte sich als technisch starker und durchsetzungsfähiger Mittelfeldspieler.
#6 Waldemar Anton: 6 Millionen Euro
Ein Wechsel vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund bringt nicht nur sportliche Vorteile, sondern auch finanzielle Verbesserungen. Waldemar Anton, dessen Vertrag beim BVB bis 2027 läuft, soll laut Gerüchten ein Jahresgehalt von etwa 5 bis 6 Millionen Euro erhalten. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den rund 2,8 Millionen Euro, die er zuvor in Stuttgart verdient hat, wo er sogar die Nummer zwei im Gehaltsranking war. Beim BVB befindet sich sein Gehalt jedoch im Mittelfeld der internen Rangliste.
#5 Marcel Sabitzer: 7,5 Millionen
Marcel Sabitzer wechselte auch im Juli 2023 vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund – der BVB zahlte eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Das Gehalt des österreichischen Nationalspielers liegt mittlerweile wohl bei etwa 7,5 Millionen Euro jährlich, sein Vertrag läuft bis 2027. Damit zählt Sabitzer im BVB-Kader zu den Gutverdienern. Die Topverdiener haben noch ein Sümmchen mehr zur Verfügung.
#4 Gregor Kobel: 10 Millionen Euro
Zur Saison 2021/22 wechselte Gregor Kobel zu Borussia Dortmund und wurde schnell zur Nummer 1. Nach starken Leistungen in der Hinrunde, in der er als „großer Rückhalt“ des BVB gelobt wurde, verpasste er wegen Verletzungen einige Spiele, kehrte aber rechtzeitig in die Champions League zurück. In der Rückrunde verlor Dortmund nur einmal, verpasste jedoch am letzten Spieltag die Meisterschaft. Trotz einer insgesamt starken Saison kosteten Fehler im Spiel gegen den FC Bayern München Kobel die Einstufung in die „Weltklasse“. Im Oktober 2023 verlängerte der BVB seinen Vertrag bis 2028, nachdem er erneut starke Leistungen gezeigt und das Interesse europäischer Topklubs geweckt hatte.
#3 Serhou Guirassy: 10 Millionen Euro
Der Torjäger geht nun bereits in seine dritte Saison für Borussia Dortmund. Mit einem Grundgehalt und Boni von bis zu 10 Millionen Euro pro Jahr zählt der Stürmer seit seiner Verpflichtung zu den absolut bestbezahlten Akteuren beim BVB. Laut Bild kassiert er zusätzlich pro Punkt 15.000 Euro, bei 20 Torbeteiligungen pro Saison weitere 250.000 Euro.
#2 Nico Schlotterbeck: 10 Millionen Euro
Der deutsche Nationalverteidiger hatte im April 2026 seinen Vertrag beim BVB bis 2031 verlängert. Mit dem neuen Arbeitspapier stieg sein Gehalt deutlich an und er gehört mit geschätzten 10 bis 14 Millionen Euro pro Jahr zu den absoluten Top-Verdienern im Kader der Schwarz-Gelben.
#1 Felix Nmecha: 10 Millionen Euro
Zur Saison 2023/24 wechselte Felix Nmecha zu Borussia Dortmund. Sein Transfer löste damals Kritik aus, da er zuvor scheinbar homophobe und queerfeindliche Beiträge auf Instagram geteilt hatte. Der BVB sicherte sich allerdings durch eine Vertragsklausel ab, die ihn bei Verstößen gegen den „Wertekanon von Borussia Dortmund“ zu einer hohen Vertragsstrafe verpflichten würde. Nach einem soliden Saisonstart fiel Nmecha wegen einer Hüftverletzung für mehrere Monate aus, wodurch er seinen Stammplatz an Marcel Sabitzer verlor. Inzwischen startet er beim BVB wieder voll durch. Sein Jahresgehalt soll sich seit der Vertragsverlängerung bis 2030 mehr als verdoppelt haben.
