Die größten Ausraster im Profi-Fußball

Da war der Ball plötzlich nur noch Nebensache als diese 16 Fußballprofis rot sahen. Das sind die 16 größten Ausraster im Profi-Fußball

Das sind die 16 größten Ausraster des Profi-Fußballs
Quelle: IMAGO / Pro Sports Images

Manchmal sehen Fußballer rot, auch im übertragenden Sinne. Dann brennen ihnen alle Sicherungen durch und sie können sich nicht mehr halten. So ist es diesen 16 Fußballern passiert, die so richtig ausgerastet sind. Das sind die 16 größten Ausraster im Profi-Fußball!

Wer hat es wohl in diese Liste geschafft? Das erfährst du auf den nächsten Seiten...

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Zinédine Zidane

Der 9. Juli 2006 ist ein Tag, der nicht nur Fußballfans im Gedächtnis geblieben ist: Als in der 110. Minute des Finales der Fußballweltmeisterschaft in Berlin der Franzose Zinédine Zidane den Italiener Marco Materazzi mit einem Kopfstoß zu Boden wirft, hält die Welt den Atem an. Die Szene, die ein ebenso unerwarteter wie schmerzlicher Abschied des französischen Ausnahme-Talents in seinem letzten Spiel war, hat sich ins Gedächtnis aller eingebrannt – kaum einer erinnert sich nicht an den denkwürdigen Ausraster. 

Hazard sieht rot, nachdem er einen Balljungen tritt
Quelle: IMAGO / Colorsport

Eden Hazard

Eine wirklich unschöne Aktion bescherte Eden Hazard, der 2013 im englischen Ligapokal mit dem FC Chelsea gegen Swansea City antrat, eine rote Karte sowie einen riesigen Shitstorm: Der Belgier trat in der 80. Minute der Partie einen Balljungen, weil dieser den Ball nicht schnell genug herausgeben wollte. Schiedsrichter Chris Foy entschied ohne Umschweife, Hazard des Platzes zu verweisen – zu Recht!

Pepe sieht die rote Karte
Quelle: IMAGO / AFLOSPORT

Pepe

Der Portugiese weiß mit einer langen Liste an Ausrastern zu 'glänzen'. Einer blieb jedoch besonders im Gedächtnis: Als Real Madrid 2009 auf Getafe traf, stieß Pepe seinen Gegenspieler Javier Casquero brutal im Strafraum um, nur um anschließend noch mehrere Male auf ihn einzutreten. Als er dafür die rote Karte sah, schlug er einem Mannschaftskollegen Casqueros aus Wut ins Gesicht. Unsportlicher geht es wirklich nicht – kein Wunder, dass er mit einer Sperre von zehn Spielen bedacht wurde. 

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Francesco Totti

Am 3. November 2004 spielte Bayer Leverkusen im Gruppenspiel der Champions League gegen AS Rom. Mit dabei: Francesco Totti auf Seiten der Italiener und Carsten Ramelow im Bayer-Trikot. Mit beiden Beinen sprang Totti nach einer Grätsche Ramelows ins Kreuz des Deutschen, sah dafür jedoch noch nicht einmal die rote Karte. 

Boatengs Foul gegen Michael Ballack hat dazu geführt, dass er die WM verpasste
Quelle: https://www.imago-images.de/sp/1005829700

Kevin-Prince Boateng

Boateng brachte Ballack im Frühjahr 2010 um die WM-Teilnahme, als er den damaligen DFB-Kapitän mit einem brutalen Foul zu Boden gehen ließ. Unschöner ist nur Boatengs 'Aufarbeitung' der Situation. In seinem Buch "Ich, Prince Boateng" heißt es: "Ich habe Nachrichten von deutschen Nationalspielern bekommen mit dem Tenor: ‚Gut, dass er nicht dabei ist‘". Gegenüber "Sport Bild" verriet er, zu einer Entschuldigung sei es nie gekommen: "Man setzt sich nur mit jemandem zusammen, wenn es ein Freund ist oder eine Person, die einem wichtig ist. Ballack ist mir nicht wichtig, ich bin ihm nicht wichtig".

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Oliver Kahn

Am 3. April 1999 traf der FC Bayern auf Borussia Dortmund. Oliver Kahn, der für seine Ausraster berüchtigt ist, schlug auch hier zu – oder sollten wir lieber sagen, biss zu? Nach einem Gegentreffer, bei dem Kahn alles andere als gut aussah, sprintete Dortmunds Heiko Herrlich auf ihn zu, die beiden prallten leicht aneinander – und Kahn? Nutzt die Chance, um den Geschmackstest zu machen und an Herrlichs Hals zu knabbern. Wenige Minuten später sprang er übrigens noch mit gestrecktem Bein in seinen Gegner Stéphane Chapuisat, dem eine kleine Knabberei wohl auch lieber gewesen wäre. 

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Stefan Effenberg

Auch Effenberg war mit einem Temperament gesegnet, mit dem er sich das ein oder andere Mal selbst in den Fuß schoss: Besonders bitter war die WM 1994, als er von seinen Fans ausgepfiffen wurde. Auch nicht gerade schön, aber die eigenen Supporter dann mit dem Mittelfinger abzustrafen? Ein absolutes No-Go. Dafür gab es harsche Kritik und einen direkten Flug nach Hause. 

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Frank Rijkaard

Das deutsch-holländische Fußballverhältnis war noch nie von eitel Sonnenschein geprägt. Trauriger Tiefpunkt ist die Spuckattacke des Niederländers Frank Rijkaard auf Rudi Völler beim WM-Achtelfinale 1990 in Mailand – gleich zweimal musste sich der Deutsche diese Respektlosigkeit von Rijkaard gefallen lassen, blieb aber ruhig. Die DFB-Auswahl rächte sich auf die schönste erdenkliche Art mit einem 2:1.  

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Zlatan Ibrahimovic

Der Schwede ist ohne Frage ein Ausnahme-Talent, zuweilen zeigt er aber auch ein Ausnahme-Ego. So auch im Jahr 2016, als er mit Manchester United auf Fenerbahce Istanbul traf. Der ManU-Star, der an diesem Abend eine 1:2-Europa-League-Niederlage kassierte, war so frustriert, dass er seinem Gegner Simon Kjaer nach einem hitzigen Zweikampf an die Gurgel ging – ein äußerst unschöner Beweis von unsportlichem Verhalten. Bitter für Kjaer: Da es keine Bestrafung während des Spiels gab, wurde Ibra auch im Nachhinein nicht belangt. 

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Franck Ribéry

Auch der Franzose ist für seine hitzigen Ausraster bekannt, die ihn zuweilen in Tweets und Interviews, zum Teil aber auch auf dem Platz ereilen: Unvergessen bleibt in diesem Sinne auch die gelbe Karte, die der Bayern-Star im Spiel gegen Dortmund kassierte, da er seinem Gegner Gonzalo Castro mit dem Finger ins Auge stach. Autsch!

Luis Suarez Bissattacke war der Ausraster der WM 2014
Quelle: IMAGO / Moritz Müller

Luis Suarez

Es war wohl der Aufreger der Fußball WM 2014, als Luis Suarez seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter biss. Der Schiedsrichter hatte die Tätlichkeit des Uruguayers zwar nicht bemerkt, doch die Strafe folgte dennoch bald. Suarez wurde für vier Monate und neun Länderspiele gesperrt.

Eric Cantonas Kung-Fu-Tritt gegen einen Zuschauer war ein riesiger Skandal
Quelle: IMAGO / Colorsport

Eric Cantona

Beim Spiel gegen Crystal Palace beleidigte ein Zuschauer Eric Cantona schwer. Dieser ließ sich das nicht zwei Mal sagen, nahm Anlauf und sprang mit einem Kung-Fu-Tritt in Richtung des Zuschauers. Die Folge war eine achtmonatige Sperre, nachdem er knapp am Gang ins Gefängnis vorbei kam.

David Abraham rennt Christian Streich um
Quelle: IMAGO / PanoramiC

David Abraham

Es war bereits die Nachspielzeit angelaufen beim Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg, als David Abraham den Freiburg-Trainer Christian Streich umrannte und dieser zu Boden ging. Der Aufschrei war groß. Im Nachgang wurde David Abraham sieben Wochen gesperrt.

Albert Streit gegen Norbert Meier war ein riesiger Eklat
Quelle: IMAGO / Chai v.d. Laage

Norbert Meier vs. Albert Streit

Als Albert Streit und Norbert Meier an der Seitenlinie des Spiels zwischen dem 1. FC Köln und dem MSV Duisburg aneinander gerieten, standen sie eng mit den Köpfen aneinander. Dann ging Albert Streit zu Boden, Norbert Meier folgte ihm sogleich. Streit wurde des Platzes verwiesen, während Norbert Meier eine dreimonatige Sperre erhielt und wurde danach von seinem Verein, dem MSV Duisburg, entlassen.

Klinsmanns Ausraster nach seiner Auswechslung ist legendär
Quelle: IMAGO / WEREK

Klinsmann vs. Werbetonne

Es kommt nicht selten im Fußball vor, dass Spieler sehr erbost auf ihre Auswechslung reagieren. Doch Jürgen Klinsmann hat mit seiner heftigen Reaktion nach seiner Auswechslung, als er damals für den FC Bayern München kickte, Bundesliga-Geschichte geschrieben. Erbost trat er - mit so viel Wucht - gegen eine Werbetonne, dass er ein Loch hinein trat und sich dabei verletzte.

Toni Schumachers brutales Foul gegen Patrick Battiston
Quelle: IMAGO / WEREK

Toni Schumacher

Über die Aktion von Toni Schumacher gab es riesige Diskussionen im Nachgang des WM-Halbfinalspiels zwischen Deutschland und Frankreich. Mit dem Becken voraus sprang Schumacher auf Kopfhöhe in den französischen Spieler Patrick Battiston hinein. Dieser war bewusstlos, erlitt eine Gehirnerschütterung und verlor einige Zähne. Besonders die französische Presse kochte vor Wut nach Schumachers brutaler Aktion, die vom Schiedsrichter nicht einmal als Foul erkannt worden war.