Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Während einige Spieler mittlerweile aufblühen, kämpfen andere um ihre Karriere

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

In der Vergangenheit sind viele Spieler zum FC Bayern gewechselt und ebenso viele wieder abgehauen. Was ehemalige Münchner wie Toni Kroos, Mario Madnzukic oder Mario Götze heute machen, hat man an mehreren Stellen schon erfahren. Es gibt jedoch auch Spieler, die man etwas aus den Augen verloren hat:

Diego Contento

Dazu gehört definitiv Diego Contento. Der Halb-Italiener kam bereits im Alter von vier Jahren zum FC Bayern. Er entwickelte sich prächtig und galt als kommender Linksverteidiger der ersten Mannschaft. Zum Stammspieler schaffte er es jedoch nie, weswegen er 2014 zu Girondins Bordeaux wechselte.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Dante

Ein ebenso bekanntes, aber schon halb vergessenes Gesicht. Über Borussia Mönchengladbach, wo er unter Lucien Favre durch ein starkes Stellungsspiel und einer feinen Ballbehandlung zum guten Bundesligaspieler avancierte, kam er 2012 zum FC Bayern. Hier trumpfte er zunächst auch auf, fiel nach einiger Zeit allerdings immer mehr durch Abwehrböcke auf. 2015 wechselte er zum VfL Wolfsburg. Nach nur einem Jahr wurde er zu OGC Nizza transferiert.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Gianluca Gaudino

Elf Jahre spielte er in der Jugend des deutschen Rekordmeisters. 2014 schaffte er als 17-Jähriger den Sprung in den Profi-Bereich. Zwar hatte er noch große körperliche Defizite, doch durch seine technischen Fähigkeiten traute man ihm eine glorreiche Karriere im zentralen Mittelfeld zu. Dem Erwartungsdruck konnte er nicht standhalten: 2016 wurde er zunächst nach St. Gallen verliehen, 2017 gar an Chievo Verona verkauft. Auch hier kam er nur selten zum Einsatz. 

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Julian Green

Auch Julian Green durchlief als Jugendlicher sämtliche Nachwuchsmannschaften der Münchner. Nach vier Jahren wurde er 2013 mit einem Profivertrag ausgestattet. Er galt als großes Talent, kam überwiegend aber nur in der Reserve zum Einsatz. Von 2014 bis 2015 sollte er Spielpraxis beim Hamburger SV sammeln, doch auch hier setzte er sich nicht durch. 2017 verpflichtete der VfB Stuttgart ihn und verlieh ihn direkt an die SpVgg Greuther Fürth.

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Alessandro Schöpf

Zur gleichen Zeit wie Green war auch Alessandro Schöpf in der Jugendakademie der Bayern. Nach zwei Jahren im Profibereich des FC Bayern wollte er jedoch nicht länger auf seine Chance warten und wechselte 2014 zum 1. FC Nürnberg, was sich als richtige Entscheidung herausstellte. Er reifte als Fußballprofi und schaffte sogar den Sprung in die österreichische Nationalmannschaft. 2016 stand er bei FC Schalke 04 unter Vertrag.

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Jan Kirchhoff

Nach acht Jahren bei Eintracht Frankfurt wechselte Jan Kirchhoff 2007 als Jugendlicher zum 1. FSV Mainz 05, wo er nach weiteren zwei Jahren einen Profivertrag erhielt. Fünf Jahre spielte er für die 05er und verlieh der Abwehr durch seine Größe Sicherheit. Der Wechsel zum FC Bayern erfolgte jedoch zu früh. 2013 wagte er den Schritt, setzte sich allerdings nicht durch. Nach einer einjährigen Leihe beim FC Schalke verpflichte 2016 AFC Sunderland den gebürtigen Frankfurter. Nach nur einem Jahr ging es für ihn weiter zu den Bolton Wanderers.

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Pierre Emile Höjbjerg

In der Jugend des FC Bayern spielte Pierre Emile Höjbjerg nur ein Jahr (2012). Über die Reserve der Münchner empfahl er sich für höhere Aufgaben und galt zusammen mit Gaudino als die große Zukunft im Mittelfeld der Bayern. Zum Stammspieler reichte es zunächst noch nicht, weshalb er zum FC Augsburg (2015) sowie nach Schalke (2015/2016) verliehen wurde. Danach ging es weiter zum FC Southampton.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Pepe Reina

Während fast alle der bisher genannten Spieler ihre Karriere beim FC Bayern als Jugendspieler begannen, wählte Pepe Reina den umgekehrten Weg. Von 2005 bis 2014 stand er beim FC Liverpool unter Vertrag, wo er in 285 Pflichtspielen zwischen den Pfosten stand. Nach einer einjährigen Leihe beim SSC Neapel wagte er 2014 das Experiment "Bayern", wo er der Ersatzmann für Manuel Neuer war. Nach einem Jahr und insgesamt drei Einsätzen wechselte er 2015 wieder zum SSC Neapel, wo er im Herbst seiner Karriere nochmal richtig aufblühte.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Takashi Usami

Der Japaner kam in der Saison 2011/2012 von Gamba Osaka, verweilte jedoch nur ein Jahr an der Säbener Straße, wo er nur mäßig erfolgreich war. Er ging zuerst als Leihe nach Hoffenheim, von dort nach Augsburg, von wo aus er weiter nach Düsseldorf verliehen wurde. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Landon Donovan

Der US-Amerikaner blieb nur rund zwei Monate beim Rekordmeister – kein Wunder, dass einige Fans sich nicht mal mehr an seine Zeit im Bayern-Trikot erinnern können. Er wanderte weiter zum FC Everton, bevor er in seine US-Heimat zurückkehrte. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Edson Braafheid

Der niederländische Abwehrspieler wechselte im Jahr 2009 vom FC Twente Enschede an die Säbener Straße. Dort galt er jedoch als großer Transferflop und wurde bereits nach einem halben Jahr zu Celtic Glasgow geschickt. Als auch hier nichts klappen wollte, trennte man sich von Braafheid, der zu Hoffenheim wechselte, bevor es unter anderem weiter nach Rom ging.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Niklas Dorsch

Dorsch kam im Jahr 2012 zur Bayern-Jugend. Sechs Jahre später kam er zum ersten Mal gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz. Doch einmal oben angekommen, zog es ihn weiter in die zweite Liga zum 1 FC Heidenheim. Das begründete Dorsch  mit dem Vorwurf, unter Ex-Coach Ancelotti fänden junge Spieler keine Beachtung. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Dale Jennings

Mit nur 18 Jahren wechselte Jennings zum FC Bayern. Verletzungsprobleme und Heimweh ließen ihn im Sommer 2013 wieder in die englische Heimat zurückkehren – doch auch dort schien es nicht für ihn zu laufen. Anschließend versuchte er sein Comeback in der neunten englischen Liga. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Sinan Kurt

In München sagte man ihm eine große Zukunft voraus, doch so ganz wollte sich der prognostizierte Erfolg nicht einstellen. Also ging es für Kurt weiter nach Berlin, wo er bei Hertha BSC unter Vertrag stand. Seit 2019 spielt er bei der österreichischen Mannschaft WSG Wattens.

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Mehmet Ekici

Der Sohn türkischer Einwanderer kam im zarten Alter von sechs Jahren zum FCB. Von dort aus schaffte er es sogar in den Bundesligakader, hatte jedoch keinen einzigen Einsatz. Als Leihe ging es zu Nürnberg, bevor er 2011 endgültig nach Bremen wechselte. Doch auch dort blieb Ekici nicht: Über Trabzonspor ging es für ihn weiter zu Fenerbahçe Istanbul (2017).

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Paolo Guerrero

Guerrero schaffte es 2004 in die Profimannschaft des FCB, wo er als große torgefährliche Hoffnung galt. Der erwartete Durchbruch blieb allerdings aus, nach einem Wechsel zum Hamburger SV zog es den Peruaner schließlich nach Brasilien, wo  er seit 2015 bei Flamengo Rio de Janeiro unter Vertrag steht. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Owen Hargreaves

Der Kanadier spielte schon in seiner Jugend bei den Münchnern, räumte in der Profimannschaft richtig ab. 2007 verabschiedete er sich dann nach England, wo er vier Jahre bei ManU spielte. Anschließend wechselte er zum Lokalrivalen Manchester City, wo er seine Karriere im Jahr 2012 beendete. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Julio Dos Santos

Der Mittelfeldspieler aus Paraguay galt im Jahr 2006 als absoluter Shooting-Star, konnte dieser Erwartung unglücklicherweise jedoch nicht gerecht werden. Die Münchner verliehen ihn zuerst an den VfL Wolfsburg, dann an UD Almería sowie an Porto Alegre. Auch nach seinem Vertragsende beim FCB blieb es im Vereinsleben von Dos Santos ereignisreich: Über einen Zwischenstopp in Brasilien ging es zurück in seine Heimat Paraguay. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

José Ernesto Sosa

Der Argentinier, der auch den Spitznamen El Principito (Der kleine Prinz) trägt, kam im Jahr 2007 für neun Millionen zu den Bayern. Dort konnte er allerdings nicht wirklich überzeugen, weshalb man ihn nach drei Jahren an den SSC Neapel weitergab, wo Sosa jedoch auch nur ein Jahr lang verweilte. Mittlerweile spielt er in der Türkei bei Trabzonspor. 

Das machen die Abgänge des FC Bayern heute

Danijel Pranjic

Drei Jahre lang (von 2009 bis 2012) stand der Kroate für die Bayern auf dem Feld, bis er zu Sporting Lissabon wechselte. Nach nur einem Jahr ging es als Leihe zu Celta Vigo, von dort aus wiederum weiter nach Athen. Nachdem er ein Jahr beim slowenischen Erstligisten FC Koper unter Vertrag stand, spielt er nun bei Anorthosis Famagusta in Zypern.