Die traurigsten Momente der Bundesliga-Geschichte

Das tut bis heute weh

Die traurigsten Momente der Bundesliga-Geschichte
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Finale Dahoam

Sowohl sportlich als auch menschlich gab es viele traurige Momente in der Geschichte der Fußball-Bundesliga. Beides in einem Ranking unterzubringen, ist nicht einfach. Trotzdem wollen wir mit einem sportlichen Moment beginnen.

Am 19. Mai 2012 trafen die Bayern im eigenen Stadion im Champions-League-Finale auf den FC Chelsea. Es war einer der seltenen Momente, in denen fast alle Bundesliga-Fans dem FCB die Daumen drückten. Doch mit einer Mauer-Taktik setzte sich Chelsea im Elfmeterschießen durch und versaute den Bayern so das "Finale Dahoam".

Im Kopf blieben besonders die Tränen von Bastian Schweinsteiger und seinen Teamkollegen, die über 120 Minuten die klar bessere Mannschaft waren und trotzdem verloren. 

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Die Fast-Insolvenz des BVB

Zwölf Jahre ist es her, da stand Borussia Dortmund vor dem endgültigen Aus. Der Verein hatte sich hoch verschuldet und schlitterte in die Insolvenz. Am 14. März 2005 stimmten die Haupteigentümer des Westfalenstadions dem Sanierungskonzept des finanziell schwer angeschlagenen Clubs zu. 

Es war wie ein zweiter Geburtstag für die Borussia. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sagt im Nachhinein: "Das war unfassbar, das war eine Extremsituation. Ich werde es in meinem Leben niemals vergessen."

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Der Wettskandal

Im Januar 2005 wurde bekannt, dass der deutsche Schiedsrichter Robert Hoyzer mehrere Spiele manipuliert hatte. Dabei ging es um Partien im DFB-Pokal, der 2. Bundesliga und der Regionalliga Nord. Auch Dominik Marks, ein weiterer DFB-Schiedsrichter, hatte Spiele verschoben.

Der Wettskandal stürzte den deutschen Fußball in eine tiefe Krise und ließ viele Fans am Profisport zweifeln. Hoyzer wurde zu über zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Erst ein vom DFB veranlasster umfangreicher Maßnahmenkatalog gegen Wettbetrug sorgte dafür, dass das Thema abgeschlossen werden konnte. 

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Der Tod von Junior Malanda

Der Belgier war eines der größten Talente seines Heimatlandes und auch beim VfL Wolfsburg wollte man langfristig auf den Mittelfeldspieler setzen. Doch am 10. Januar 2015 starb Junior Malanda in einem tragischen Autounfall.

Ein Freund des Belgiers hatte bei nasser Regenfahrbahn die Kontrolle über das Auto verloren. Malanda, der auf der Rücksitzbank saß, starb noch am Unfallort. Die gesamte Bundesliga trauerte um den 20-Jährigen, der eine große Karriere vor sich gehabt hätte.

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Der Tod von Robert Enke

Der 10. November 2009 ist wohl der dunkelste Tag in der deutschen Fußball-Geschichte. Nationaltorwart Robert Enke, der unter Depressionen litt, warf sich in Niedersachsen vor einen Zug und nahm sich so das Leben. Die Bundesliga stand anschließend unter Schock.

In einem Abschiedsbrief entschuldigte sich Enke bei Angehörigen und Ärzten. In den anschließenden Wochen wurde deutschlandweit über das Thema Depressionen gesprochen, es gab tausende Zuschriften an seinen Verein Hannover 96 und große Anteilnahme.