Diese zwei Weltstars hätten fast in der Bundesliga gespielt

Ronaldo und Kaká in der Bundesliga? Das wäre ein Ding gewesen!

Diese zwei Weltstars hätten fast in der Bundesliga gespielt
Quelle: Getty Images

Bayer Leverkusen und später auch der FC Bayern hatten Dank des früheren Kadermanagers Michael Reschke gute Verbindungen nach Südamerika. Dadurch konnten sie solche Spieler wie Lúcio, Zé Roberto und Paulo Sérgio verpflichten. Allerdings platzten auch einige Mega-Deals, die nicht nur in Deutschland für viel Gesprächsstoff gesorgt hätten. So sah es zum Beispiel im Fall Kaká aus. Schon 2002 stand der Brasilianer bei einem U21-Turnier in Katar unter Beobachtung der Bayern-Scouts und Leverkusen-Gesandten.

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Der heute 33-jährige Kaká verriet in einem Interview: „Bayern München ist ein interessanter Punkt in meinem Lebenslauf. Es gab Verantwortliche von Bayern, die mich ansprachen. Es ging schon darum, wie ich von Brasilien nach München komme. Bayern hat dem FC São Paulo kein konkretes Angebot gemacht. Bayer Leverkusen schon. Das Angebot wurde jedenfalls abgelehnt. So kam ich 2003 zu Milan.“ Die Mailänder bezahlten damals 8,25 Millionen Euro für ihn, nach nur vier Jahren war Kaká Weltfußballer des Jahres 2007 und unglaubliche 65 Millionen wert!

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Ronaldo geriet schon 1994 in den Fokus vom VfB Stuttgart. „Stuttgart war der erste Klub weltweit, der sich für mich interessiert hat“, erzählt Ronaldo. Damals war er noch in Europa ein unbeschriebenes Blatt. Der VfB-Jugendkoordinator vom damals, Ralf Rangnick, sollte sich den späteren Weltfußballer live in Brasilien ansehen: „Es war nicht schwer zu sehen, dass Ronaldo ein ganz besonderer Spieler war. Es war klar: Wenn er gesund bleibt, wird er ein Star“, so Rangnick. Allerdings war die Ablösesumme von 5 Millionen Dollar den Stuttgartern zu viel und der Deal platzte. So kam der „Fenômeno“ zum PSV Eindhoven und startete eine beispiellose Weltkarriere.